es hat mich schlichtweg überwältigt, heute so unglaublich viele Glückwünsche zu meinem Geburtstag, meinem Wiegenfest, meinem Burzeltag oder auch meinem Schlüpftag erhalten zu haben. Da ich unmöglich alle freundlichen Botschaften persönlich beantworten kann, darunter sogar ein Video, obige Postkarte und ein ganzes Beet voller Strelitzien, möchte ich mich auf diesem Weg ganz herzlich für die zahlreichen guten Worte bedanken.
Eure Zuneigung hat mich glatt verkraften lassen, mein Alter rechts außen auf dem Blog schon wieder nach oben korrigieren zu müssen. Für alle aus der Bloggemeinde, die mich mit einem „Weiter so“ bedacht haben: Darauf könnt Ihr euch verlassen!
Die Runde heute in Schwerin. Foto: Finanzministerium MV
Ohne große Ergebnisse ist das Gespräch von Vertretern der Stadt Neustrelitz am heutigen Mittwochvormittag im Finanzministerium in Schwerin in Sachen Schlosskeller zu Ende gegangen. Beide Seiten vereinbarten noch vor der parlamentarischen Sommerpause, also wahrscheinlich im Mai, ein nichtöffentliches Expertengespräch in Neustrelitz, bei dem auch die Gastgeber ihre Fachleute aufbieten wollen.
„Wir haben Minister Brodkorb zu verstehen gegeben, dass wir ihn dann in Neustrelitz erwarten“, sagte mir Bauausschussvorsitzender Ernst-August von der Wense (CDU), den die in die Landeshauptstadt gereisten Parlamentarier zu ihrem Sprecher ernannt hatten. „Wir haben nach wie vor erhebliche Zweifel an der Verfüllungsstrategie des Landes“ betonte der Neustrelitzer Rechtsanwalt.
Vorerst wird es kein weiteres Baugeschehen auf dem Schlossberg geben. Das Land ist der Meinung, die Keller nur beräumen zu können, wenn die Decken abgenommen werden. Da dann die Keller einzustürzen drohten, müsse im Gegenzug mit Sand stabilisiert werden. „Wir haben das nicht weiter kommentiert, sondern überlassen das unseren Experten“, so von der Wense. Insofern sei zum gegenwärtigen Zeitpunkt auch noch nicht absehbar, wann in eine Konzeptphase zur Zukunft des umstrittenen Denkmals eingetreten werden könne.
Die Stiftung Mecklenburg ist für Mathias Brodkorb im Übrigen kein Verhandlungspartner. Insofern sei auch kein Vertreter des Landes zur von der Stiftung organisierten Schlossbergkonferenz am 29. Januar angereist, habe der SPD-Politiker auf eine diesbezügliche Frage der Neustrelitzer erklärt. Sein Ansprechpartner sei der Bürgermeister.
Gerhard Möhl als pensionierter Beamter, Monika Meyer als verwitwete Privatpatientin von Adel, Martina Wenk als Bäuerin und André Gross als Pastor (von links) finden im Kurhotel „Waldfrieden“ ihr spätes Glück. Foto: Willi Buchert
Der Countdown beim Kartenverkauf für die aktuelle Komödie der Mirower Kellerbühne FreiGespielt „Kurhotel Waldfrieden“ läuft. Resttickets sind noch für die Vorstellungen am 16. und am 23. März zu haben. Auch die beiden wegen der großen Nachfrage zusätzlich anberaumten Vorstellungen am 7. und am 8. April sind schon zur Hälfte verkauft. Weiterlesen →
Die Kreativmärkte des Rehazentrums in Tannenhof erfreuen sich großer Beliebtheit.
Nach längerer Sendepause hat sich das Rehazentrum mal wieder bei Strelitzius gemeldet. Eine Nachricht, die viele Neustrelitzer, aber auch Leute aus dem Umland freuen wird, ist zu verteilen. Immerhin haben die bisherigen Kreativmärkte in Neustrelitz-Tannenhof eine riesige Resonanz gefunden (Strelitzius berichtete). Wer durch die Wohngebiete unserer Gegend spaziert, entdeckt inzwischen überall in Fenstern und vor Haustüren Dekoratives, das den fündig gewordenen Marktbesucher verrät. Am 17. März von 10 bis 16 Uhr heißt es wieder „Handgemachtes mit Herz“. Weiterlesen →
Mit einem „Wir sind wieder da“ meldet sich Wesenbergs Kinochefin Christiane Bongartz von der Berlinale zurück. Die Cineastin startet mit zwei neuen Filmen für Kinder und Familie – „Die Kleine Hexe“ und als Hauptfilm „Wunder“. In der Woche ab dem 15. März folgt dann gleich der Spielberg-Film „Die Verlegerin“ mit Meryl Streep und Tom Hanks, schon dick in meinem Kalender angestrichen habe. „Shape of Water“, der Oscargewinner, ist bestellt, allerdings stehen die Aufführungstermine noch nicht fest.
Bei „Wunder“ bin ich trotz aller Verehrung für die wunderbare Julia Roberts noch unschlüssig. „Ein schöner Wohlfühlfilm für die ganze Familie, bei dem das Wunderbare des Titels vor allem im allzu perfekten Finale etwas überbetont wird“, schreibt Filmstarts.de. August Pullman (Jacob Tremblay), der von allen „Auggie“ genannt wird, ist humorvoll, schlau und liebenswert, hat eine tolle Familie und ist dennoch seit seiner Geburt ein Außenseiter. Denn er hat aufgrund eines Gendefektes ein stark entstelltes Gesicht, das es unmöglich erscheinen lässt, dass er auf eine reguläre Schule geht.
Stattdessen wird er zu Hause von seiner Mutter Isabel (Julia Roberts) unterrichtet. Als er jedoch zehn Jahre alt wird, diskutieren seine Mutter und sein Vater (Owen Wilson) darüber, ihn nicht vielleicht doch am üblichen Schulbetrieb teilnehmen zu lassen, weshalb er kurz darauf in die fünfte Klasse an der Beecher Prep geht. Dort lernt er trotz anfänglicher Schwierigkeiten, sich mit seinem Äußeren zu arrangieren und findet schnell neue Freunde.
„Wunder“ läuft von Donnerstag bis Sonntag sowie am Dienstag und Mittwoch kommender Woche um 20 Uhr, von Donnerstag bis Sonntag auch um 17.30 Uhr. „Die kleine Hexe“ ist am Sonnabend und am Sonntag um 15 Uhr zu sehen.
Die Regionalgruppe Mecklenburg-Strelitz des Stadtbild Deutschland e.V. sieht im Schlossberg einen wichtigen Faktor für die Zukunft von Neustrelitz. Fotomontage: Stadtbild MST
Zum heute Vormittag anstehenden Schlosskeller-Gipfel mit Neustrelitzer Stadtvertretern im Finanzministerium in Schwerin hat sich auch die unlängst gegründete Regionalgruppe Mecklenburg-Strelitz (Strelitzius berichtete) des deutschlandweiten Vereins Stadtbild Deutschland zu Wort gemeldet. „Finanzminister Mathias Brodkorb (SPD) verkündete im Februar überraschend, dass eine Zuschüttung der Schlosskeller von Neustrelitz nicht zu erwarten sei, nachdem die Schloss-Konferenz im Januar mit 200 Teilnehmern vehement den Erhalt des wertvollen, geschützten Denkmals einforderte“, wird in einer Erklärung erinnert.
„Das ebenfalls eingeladene und für den Schlossberg bis dato zuständige Finanzministerium Mecklenburg-Vorpommerns fehlte dort leider. Das nun für diesen Mittwoch vorgesehene Treffen mit Neustrelitzer Stadtvertretern in Schwerin ist daher ein positives Signal seitens des Finanzministers Brodkorb, zugleich wäre ein Treffen in Neustrelitz naheliegend gewesen. Das Ministerium sollte hier künftig seiner Pflicht zur Bürgernähe nachkommen. Sollte dies nicht der Fall sein, ist der Bürgerbeauftragte Crone erster Ansprechpartner“, so Bertram Barthel vom Regionalverband Mecklenburg-Strelitz des Vereins Stadtbild Deutschland. Weiterlesen →