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Die Runde heute in Schwerin. Foto: Finanzministerium MV

Ohne große Ergebnisse ist das Gespräch von Vertretern der Stadt Neustrelitz am heutigen Mittwochvormittag im Finanzministerium in Schwerin in Sachen Schlosskeller zu Ende gegangen. Beide Seiten vereinbarten noch vor der parlamentarischen Sommerpause, also wahrscheinlich im Mai, ein nichtöffentliches Expertengespräch in Neustrelitz, bei dem auch die Gastgeber ihre Fachleute aufbieten wollen.

„Wir haben Minister Brodkorb zu verstehen gegeben, dass wir ihn dann in Neustrelitz erwarten“, sagte mir Bauausschussvorsitzender Ernst-August von der Wense (CDU), den die in die Landeshauptstadt gereisten Parlamentarier zu ihrem Sprecher ernannt hatten. „Wir haben nach wie vor erhebliche Zweifel an der Verfüllungsstrategie des Landes“ betonte der Neustrelitzer Rechtsanwalt.

Vorerst wird es kein weiteres Baugeschehen auf dem Schlossberg geben. Das Land ist der Meinung, die Keller nur beräumen zu können, wenn die Decken abgenommen werden. Da dann die Keller einzustürzen drohten, müsse im Gegenzug mit Sand stabilisiert werden. „Wir haben das nicht weiter kommentiert, sondern überlassen das unseren Experten“, so von der Wense. Insofern sei zum gegenwärtigen Zeitpunkt auch noch nicht absehbar, wann in eine Konzeptphase zur Zukunft des umstrittenen Denkmals eingetreten werden könne.

Die Stiftung Mecklenburg ist für Mathias Brodkorb im Übrigen kein Verhandlungspartner. Insofern sei auch kein Vertreter des Landes zur von der Stiftung organisierten Schlossbergkonferenz am 29. Januar angereist, habe der SPD-Politiker auf eine diesbezügliche Frage der Neustrelitzer erklärt. Sein Ansprechpartner sei der Bürgermeister.