Die Organisatoren des Mirower Kunstmarktes vom Inselverein konnten heute bereits am frühen Nachmittag – einige Stunden vor Schließung – eine positive Bilanz ziehen. Trotz des regnerischen Sonnabends hatte der Besuch gestern gestimmt, und was heute auf der Schlossinsel abgegangen ist, lässt sich schlichtweg mit „Es steppte der Bär“ beschreiben. Wetter hin, Wetter her, die Künstler und Kunsthandwerker, die nach Mirow kommen, sind dem Vernehmen nach immer gut drauf und irgendwie wie eine große Familie.
Eigentlich gibt es nur ein Problem, was der Inselverein unbedingt mit der Stadt klären will. Obwohl die zwei Mal jährlich stattfindenden Inselmärkte und natürlich auch das Inselfest tausende Besucher anziehen und die Veranstaltungen etabliert sind, ist das Parkplatzangebot darauf unverändert nicht ausgerichtet. „Wir bekommen sehr viel Anerkennung für die Märkte“ sagte mir heute Ulla Pape vom Inselverein, „gibt es kritische Töne, hat es immer wieder mit den fehlenden Parkflächen zu tun.“
Insofern betrachte ich es mal fast wie einen Fünfer im Lotto, dass ich heute meinen fahrbaren Untersatz direkt vor der Insel mit einiger Rangierkunst und dem Wohlwollen des jungen Parkplatzwächters abstellen konnte. Viele andere Besucher mussten umdrehen.
Mit einem „Heute wird besuchermäßig alles getoppt“ begrüßte mich Ulla Pape, und dieses Eindrucks konnte ich mich beim Rundgang über das Eiland auch nicht erwehren. „Immer wieder freue ich mich, dass wir es schaffen, so viele Leute anzuziehen und ein ums andere Mal auch neue Aussteller für die Märkte hier zu begeistern“ so meine Blogfreundin. Sie nutzte die Gelegenheit, auch ihren Mitstreiterinnen Christa Grählert und Beate Dupke, ihren Töchtern Sandra und Maren Pape sowie den Mirower Frauen zu danken, die sich Jahr für Jahr für die Versorgung mit Kaffee und Kuchen in der Remise verantwortlich fühlen.
Ich habe meine Schwiegermutter aus Burg Stargard erstmals über den Kunstmarkt geführt und war schon ein bisschen lokalpatriotisch stolz, was die Kleinseenplatte hier zu bieten hat. Zum Abschluss ging es noch in mein Lieblingscafé, das Kaffeehus Kittendorf. Ein rundum gelungener Sonntagsausflug!
