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Gemeinde und Nationalparkverwaltung bewegen sich in Sachen Useriner See offenbar aufeinander zu. Foto: R. Pankow
In einer gemeinsamen Arbeitsgruppe entwickeln die Gemeinde Userin und das Nationalparkamt Müritz bereits seit drei Monaten ein Konzept für den Schutz und die Nutzung des Useriner Sees (Strelitzius berichtete). Bei der Zusammenkunft in der vergangenen Woche war auch ein Vertreter des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Mecklenburg-Vorpommern anwesend. „Wenn wir uns die Standpunkte der Akteure anschauen, sieht man, dass sie gar nicht so weit voneinander entfernt liegen. Ich denke, wir stehen kurz vor einer gemeinsamen Lösung“, wird Axel Malonek, Bürgermeister der Gemeinde Userin, in einer Pressemitteilung der Nationalparkbehörde zitiert.
Die Gemeinde unterstreicht die Bedeutung des Sees für Erholung und Tourismus. Das Nationalparkamt möchte mit der Beruhigung einzelner Bereiche den Naturschutz weiter stärken. Die Vereinbarkeit dieser beiden Ziele scheint nun möglich. „Die Bürger wissen um die Schönheit der Natur vor Ort. Diese wollen sie genießen, erhalten und sie soll für die Allgemeinheit zugänglich bleiben. Wir müssen den Nationalpark für die Bürger und Touristen erlebbar machen und gerade deshalb ist diese Zusammenarbeit so wichtig“, wird Ralph Pankow, Gemeindevertreter für Userin, wiedergegeben.
Bei dem Treffen bestärkten alle Beteiligten die Fortführung der konstruktiven Zusammenarbeit, heißt es in der Mitteilung. In dem Gespräch sei erneut deutlich geworden, dass es den Bürgern ebenso um den Naturschutz und den ökologischen Zustand des Gewässers geht. „Wir nehmen die Sorgen der Bürger sehr ernst und werden die Wasserqualität des Useriner Sees eingehender untersuchen, sobald eine ausreichende Finanzierung hierfür vorliegt“ kündigte Dr. Sven Rannow vom Nationalparkamt an. Bereits Ende März werden die Gespräche fortgeführt.
Die Ergebnisse der Arbeitsgruppentreffen werden seit kurzem auf der Internetseite der Gemeinde Userin www.userin.de unter der Rubrik „Bürgerservice – Arbeitsgruppe Useriner See“ veröffentlicht. Interessierte Bürger können sich gerne mit ihren Vorschlägen direkt an die Gemeinde Userin oder das Nationalparkamt wenden.
„Ich denke, wir stehen kurz vor einer gemeinsamen Lösung.“ Mit diesen Wort soll Bürgermeister Malonek die im Beitrag beschriebene Lage eingeschätzt haben. Gut, nein sehr gut zu wissen, dass es in Deutschland noch denkende Bürgermeister gibt! Ach, waren es noch Zeiten, als man in einer solche Situation meinte oder glaubte oder vermutete.
Aber mit Freude hat man hier am Glambecker See registriert, dass Strelitzius sich mit der Erwähnung des Begriffs ‚Bürger‘ – hier ist der Plural gemeint – zufriedengibt, wo doch offensichtlich auch der weibliche Teil der Anwohner des Useriner Sees gemeint ist. Möge diese die Vorschriften des Genderismus verletzende Wortwahl der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Neustrelitz nicht zur Kenntnis gebracht werden! Sonst setzt es aber was! Die Dame Graupmann ist gar leicht erregbar, meine ich. Auf keinen Fall werde ich petzen!
Ich werde mir auch in Zukunft bei der Benutzung des Begriffes Bürger keiner Ausgrenzung bewusst sein.
Ich würde vorschlagen, daß die Useriner auch gleich ihre Internetseite ändern und in der Rubrik Bürgerservice den Bürgerinnenservice hinzufügen.
Und dann hoffe ich noch, dass die Gaststätte „Seeblick“ in Useriner Mühle in der zurückliegenden Saison auch bei Gästinnen gefragt war.