Schlagwörter
Mecklenburgische Seenplatte, Neubrandenburg, Neustrelitz, Politik, Theater
Nach und nach werden vollendete Tatsachen geschaffen, was das künftige Staatstheater Nordost angeht. Wie vom Neustrelitzer Bürgermeister Andreas Grund zu erfahren war, hat die dazu tätige Projektgruppe aus Vertretern des Landes und der Trägerkommunen auf ihrer jüngsten Sitzung in Greifswald die Intendanten der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz (TOG) und der Theater Vorpommern GmbH (TVP) bereits beauftragt, Musterspielpläne zu erarbeiten. Außerdem wurde über die Errichtung von Zentralwerkstätten gesprochen.
Die Theater- und Orchestergesellschaften in Stralsund und Greifswald, Neubrandenburg und Neustrelitz sollen nach dem Willen des Landes zum 1. Januar 2018 zum Staatstheater Nordost fusionieren. Für Neustrelitz bedeutet das den Abschied vom Vierspartentheater. Vorgesehen sind am Standort nur noch ein „musikalisches Schauspiel“ und der Erhalt der Festspiele im Schlossgarten sowie zentrale Werkstätten. Das Ende der Tanzkompanie soll bereits zum Ende der laufenden Spielzeit besiegelt sein.