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Wesenbergs Schule wird im kommenden Schuljahr trotz zweier vierter Klassen im Amtsbereich in der Woblitzstadt und in Mirow nur noch eine fünfte Klasse haben. Das hat mir die Leitende Verwaltungsbeamtin der Mecklenburgischen Kleinseenplatte, Karola Kahl, auf Anfrage bestätigt. „Die Eltern haben in Sachen Bildungslaufbahn die Wahl, wo sie ihre Kinder beschulen. Viele zieht es nach Neustrelitz, weil sie die Nähe zur Sport- oder zur Musikförderung oder schlichtweg zum Gymnasium suchen. Das tut uns fürchterlich weh, denn wir zahlen ja für den Schulbesuch auch in Neustrelitz, halten aber gleichzeitig eine teure Schule in Wesenberg vor. Es ist aber legitim“, so Karola Kahl. Das Amt hoffe auf einen vorübergehenden Zustand. Negative personelle Auswirkungen sollte die Einzügigkeit zunächst nicht haben, sie könnte eher zur Entlastung der Lehrer beitragen.
So richtig dramatisch würde es laut Karola Kahl, wenn keine zwei Grundschulklassen mehr ins Rennen gingen. Auch hier hätten ja Eltern bereits die Möglichkeit, alternative Bildungsangebote zu denen der Amtsschulen für ihre Kinder in Anspruch zu nehmen. So gebe es beispielsweise die Evangelische Grundschule in Neustrelitz und auch die Waldorfschule in Seewalde. Im kommenden Schuljahr wird es aber wieder zwei erste Klassen in Mirow und in Wesenberg geben, und die demografische Situation habe sich Kahl zufolge auch eher stabilisiert.