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Mit einer faustdicken Falschmeldung hat der Landkreis am heutigen Morgen den Schülerverkehr in der Region beschrieben. Das hat zu erheblichen Verstimmungen bei Schulen und Eltern geführt. So hieß es seitens der Pressestelle mit Stand 8 Uhr, der Schülerverkehr sei „im Wesentlichen regulär“ verlaufen. Nur die Orte Kratzeburg und Pieverstorf seien witterungsbedingt nicht angefahren worden (Strelitzius berichtete).
Ich habe auf Anregung bei Becker-Strelitz Reisen in Neustrelitz eine Stichprobe gemacht und bin sofort fündig geworden. „Wir haben uns wegen der katastophalen Straßenbedingungen heute früh entschlossen, keinen Schülerverkehr zu fahren“, sagte mir Einsatzleiterin Päuser am Telefon. „Die Sicherheit geht vor.“ Überall habe es nicht geräumte Straßen gegeben.
Becker-Strelitz Reisen besorgt unter anderem den Busverkehr Richtung Woldegk, Blankensee, Hohenzieritz, Burg Stargard und auch Kratzeburg und Granzin. „Wir haben im Verlauf des Vormittags mit den Schulen telefoniert und bei entsprechendem Schüleraufkommen auch für den Heimtransport gesorgt“, so die Einsatzleiterin.
Auf Kritik an den Schulen ist auch gestoßen, dass das Land es, wie heute geschehen, im Ermessen der Eltern lässt, ob sie ihre Kinder zur Schule schicken. „Da gibt es dann Familien, wo die Lütten in die Schule fahren und die älteren Geschwister im Bett bleiben“, sagte mir ein Lehrer, der nicht namentlich genannt werden wollte.