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Ohne Vorkommnisse aus Sicht der Polizei ist ein sogenannter „Abendspaziergang“ von NPD und MVgida gegen die angebliche „Asylflut“ am Dienstag in Neustrelitz verlaufen. Rund 120 Personen waren durch die dunkle Innenstadt gezogen, die Stadtverwaltung hatte zuvor die Adventsbeleuchtung ausgeschaltet. Zur gleichen Zeit hatten sich rund 200 Menschen in der Stadtkirche versammelt und gegen den Aufmarsch der Rechten Gesang gesetzt sowie ihre Auffassung von einer menschlichen Willkommenskultur vertreten. Der Zug der Ausländerfeinde wurde zum Zeichen des Protests auf dem Markt mit Glockengeläut empfangen.

Rund 30 Teilnehmer beteiligten sich parallel draußen an einer Mahnwache „Neustrelitz bleibt bunt“. Das Aktionsbündnis „Vielfalt statt Einfalt“ hatte zu den Aktionen aufgerufen (Strelitzius berichtete). Gegen 22 Uhr wurde die Polizei dann darüber informiert, dass ein Mann Aufkleber im Eingangsbereich des Husarenmarktes befestige. Sie trugen die Aufschrift „Asylbetrüger? Nein Danke!“ und wurden von den Beamten entfernt. Der Täter entkam unerkannt.