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MVgida und NPD sind am Montagabend wieder durch Neubrandenburg gezogen und haben gegen die Asylpolitik der Bundesregierung Front gemacht. Rund
160 Teilnehmer marschierten nach Polizeiangaben durch das Vogelviertel und die Ihlenfelder Vorstadt. Ihnen stellten sich rund 50 Bürgerinnen und Bürger lautstark entgegen. Es kam zu verbalen Auseinandersetzungen, auch Pyrotechnik soll gezündet worden sein.

Zur gleichen Zeit hielten Vertreter demokratischer Parteien eine Mahnwache an der Marienkirche ab. Sie setzten sich für Toleranz, ein gutes Miteinander und eine Willkommenskultur ein. Zunächst wurden 70 Teilnehmer gezählt, die Zahl wuchs aber an. Laut Polizei verliefen alle Aktionen weitestgehend störungsfrei. Es wurden zwei Strafanzeigen aufgenommen.

Heute wollen NPD und MVgida in Neustrelitz gegen die angebliche „Asylflut“ protestieren. In der Stadtkirche wollen die demokratischen Kräfte ab 19 Uhr dagegen ansingen. Aufgerufen hat das Aktionsbündnis „Vielfalt statt Einfalt“.