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Da der zweite Arbeitsmarkt durch gesetzliche Restriktionen immer weniger Spielräume für städtische Dienstleistungen bietet, werden die Rufe in der Kleinseenplatte nach Regiehöfen lauter. Zuletzt hatte das Thema die Mirower Stadtvertreter umgetrieben, aber auch Wesenbergs Abgeordnete hatten in der jüngeren Vergangenheit immer mal wieder darüber nachgedacht. Allerdings steht für beide finanzschwache Kommunen die Frage, ob nicht externe Dienstleister weniger kosten als das Vorhalten eigener Strukturen. Zumindest war mit dieser Begründung der Regiehof in der Woblitzstadt seinerzeit geschlossen worden. Aber – wie gesagt – da herrschten  im Beschäftigungssektor noch andere Zeiten.

Die Mirower wollen es nun genau wissen.  Sie haben die Amtsverwaltung beauftragt, die Einrichtung eines Regiehofes hinsichtlich der Kosten zu prüfen. Im Februar wollen die Volksvertreter beschlussreif sein.