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Gabriel und Felix ermitteln mit dem Schiedsrichter beim Regionalfinale in Brandenburg das Wettkampfresultat im Robotgame.

Das in der First Lego League startende Roboterteam vom Gymnasiusm Carolinum hat das Regionalfinale an der Hochschule Brandenburg  souverän gewonnen.  Die CaroAces holten 196 von 200 möglichen Punkten und ließen die Konkurrenz deutlich hinter sich. In der nächsten Runde geht es zum Halbfinale Nordost Deutschland am 23. Januar in Eberswalde. Dort treffen die Caroliner auf weitere 16 Wettbewerbssieger aus dem Norden und Osten der Republik.

Seit zwölf Jahren nehmen Schülerteams des Carolinums am Bildungsprogramm First Lego League teil. Der Forschungsauftrag in diesem Jahr heißt: Findet eine Lösung, wie weniger Abfall produziert werden kann, oder einen innovativeren Weg mit Abfall umzugehen. In Vorbereitung auf den Wettkampf in Bandenburg nutzten die CaroAces die Kontakte ihrer Schule zur zur Ostmecklenburgisch-Vorpommerschen Verwertungs- und Deponie GmbH (OVVD). Bei einer Exkursion an den zentralen Standort mit der Abfallbehandlungsanlage Rosenow ließen sie sich von den beratenden Ingenieuren den Weg des Mülls, von der Anlieferung, über die Sortierung, die Verarbeitung bis hin zur endgültigen Lagerung auf der Deponie erklären.

Und so erreichten die Neustrelitzer in Brandenburg das beste Ergebnis beim Präsentieren ihrer Forschungsergebnisse. Nur fünf Minuten hatten sie Zeit, um die Jury für ihre Idee zu gewinnen, wie man an Schulen auf effiziente Weise das Sammeln von Müll verbessern will. Gute Argumente, ein fehlerfreier Vortrag und eine kurzweilige, unterhaltsame Darbietung überzeugte die Juroren und sie würdigten die Leistung der Caroliner mit der vollen Punktzahl. Hingegen gab es in der Disziplin Robotgame noch deutliche Reserven.

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OVVD-Projektingenieur Stefan Schütt diskutiert mit den Carolinern Probleme der Abfallverwertung und sorgt damit für theoretischen Vorlauf.