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Psst, von diesem Blogeintrag darf meine Holde nichts erfahren! Ich werde heute alles versuchen, um sie zwischen Feierabend und Bettkante abzulenken, auf dass sie ja nicht den Rechner anwirft oder ihre Strelitzius-Mails auf dem Handy checkt. Am Sonnabend ist nämlich in Neustrelitz Einkaufsnacht, und ich will auch mal gewinnen.

Also, liebe Verkäuferin in der Strelitzer Straße, an die sich diese Zeilen richten, vielleicht können sie es diesmal möglich machen. Denn, dass meine bessere Hälfte mit mir im Schlepptau ihren Laden betritt, ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Nicht von ungefähr hat sie sich schon bei mir erkundigt, wann das Herbst-Shoppingereignis stattfindet. Und wie gesagt, ich will unsere Dauerwette endlich zu meinen Gunsten entscheiden. Weil ich an das prinzipiell Gute im Händler glaube.

Es geht um diesen Rock, der geradezu nach der Zierde meines Heimes schreit. Den mit dem unverschämt hohen Preis in der kleinen Konfektionsgröße, der jetzt seit zwei Jahren  jedem Winter- und Sommerschlussverkauf widerstanden hat. Wir schließen inzwischen Wetten ab, bevor wir Ihren Laden betreten, aber das schrieb ich ja schon.

Zwischenzeitlich haben Sie ja wohl zwecks Nachlass mit ihrer Obrigkeit  gesprochen, die aber das überteuerte Stück Stoff offenbar unerschütterlich für einen Renner hält. Vielleicht reden Sie noch mal mit ihrem Herrn und Meister. Ein roter Rabatt-Überkleber auf dem Preisschild wäre uns übrigens schon Herbstfest genug. Und wir kommen am Sonnabend auch erst kurz vor 22 Uhr, damit Sie bis dahin eine faire Chance haben,  vor dem dritten Jahr der Hängepartie noch den Reibach zu erzielen, der Ihnen vorschwebte. Na, haben wir einen Deal?