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Kaum zu glauben, aber wahr: An einem einzigen Tag, nämlich dem gestrigen, hat die Polizei im Bereich des Präsidiums Neubrandenburg bei gut jedem dritten der kontrollierten 1192 Fahrzeuge Verkehrsordnungswidrigkeiten festgestellt.

150 davon waren Vorfahrts- und Vorrangverstöße, wobei in der Neubrandenburger Ecke, zu der wir hier ja auch gerechnet werden, gemessen am Stralsunder und am Anklamer Bereich offenbar besonders rücksichtslos gefahren wird. Unter anderem werden vielfach Stop-Schilder und die dazugehörigen Haltelinien sowie Grünpfeilregelungen missachtet. Ein Fahrzeugführer wurde ohne gültige Fahrerlaubnis aus dem Verkehr gezogen.

Im Monat Juli stand das Thema „Gurt und Handy“ im Fokus der Kontrollen im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg. Es wurden 740 Verkehrsteilnehmer ohne Rückhalteeinrichtungen festgestellt, darunter auch sechs Kinder, die ohne geeignete Gurtvorrichtung als Mitfahrer unterwegs waren. In 210 Fällen benutzten die Fahrzeugführer ein Handy und müssen jetzt mit 40 Euro Bußgeld und einem Punkt echnen. Zusätzlich wurden im Rahmen der Kontrollen 51 Fahrzeugführer unter Einfluss von Alkohol festgestellt, und in 24 Fällen waren die Fahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.

Wie die Polizei ankündigt, wird im September das Thema „Schulwegsicherung“ im
Mittelpunkt stehen. Schwerpunkte bilden Geschwindigkeitskontrollen an Schulen und Kindergärten sowie die Überprüfung der Rückhalteeinrichtungen bei Kindern.