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Strelitzius Blog

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Strelitzius Blog

Tagesarchiv 27. Juni 2015

TSG netzt im Minutentakt ein

27 Samstag Juni 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Schlagwörter

Fußball, Mecklenburg-Strelitz, Sport, TSG

Schied

Sage und schreibe 21 Tore hat sich der FV Wokuhl beim heutigen Freundschaftsspiel gegen die TSG Neustrelitz im eigenen Waldstadion eingefangen. Teilweise fielen die Treffer im Minutentakt, was mein Fußball-Experte Matti dann doch ein bisschen unwürdig für den Aufsteiger zur Kreisoberliga fand.

Kerem Behnke war mit fünf Treffern Torschützenkönig. Nach Auskunft von Matti soll es aber auch die blanke Freude gewesen sein, Nikola Trkulja zuzusehen, der zwei Mal ins Wokuhler Tor einnetzte. „Das war schon nicht verkehrt, hat Spaß gemacht“, kommentierte Matti die Vorstellung der Neustrelitzer beim befreundeten Verein.

Großartig zu bewerten ist das Ergebnis nach Einschätzung von Matti noch nicht. Jetzt fährt die Petersen-Elf ins Kurz-Trainingslager und trifft dort am Dienstagabend auf den Drittligisten Chemnitzer FC. Die erste richtige Prüfung.

Coach Andreas Petersen hat in Wokuhl nicht alle Spieler seines Kaders auf den Rasen geschickt. Geschont wurden unter anderem die Neuzugänge Lucas Albrecht als Angreifer und Manuel Hoffmann als Mittelfeld-Einkauf.

Fusion in Lärz: Klare Systemkritik

27 Samstag Juni 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Schlagwörter

Kultur, Leben, Mecklenburg-Strelitz

Fusion 010

Mit massiver Systemkritik wartet das Fusion Festival an diesem Wochenende in Lärz auf. Meine beiden Blog-Freundinen Martina aus Mirow und Kathrin aus Peetsch
(beide Ü 40) fanden es bemerkenswert, dass sie gleich weiteren 60 000 Besuchern im Eingangsbereich von oben stehender Anzeige begrüßt wurden.

Wer das Festival immer noch als Happening für kiffende Wochenend-Aussteiger abqualifizieren will, sieht sich hier korrigiert. Da gibt es klare politische Botschaften, die mit der Fusion-Rakete in den Kulturkosmos geschickt werden.

Rosmarin und Ei entführen nach Italien

27 Samstag Juni 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Schlagwörter

Freizeit, Kochen, Leben

Omelett

Nach zwei Wochen Abwesenheit melde ich mich aus der Küche zurück. Das vergangene Wochenende, an dem ich das Haus voller Gäste hatte, war schicksalshaft für mein heutiges Rezept. Einerseits wollten die Übernachter keine Frühstückseier, andererseits fand sich unter den Liebesgaben meiner Freunde in Anerkennung meiner kulinarischen Verdienste ein getopfter Rosmarin-Baum.

Den muss man erst einmal verbrauchen, winterhart ist er nicht. Tipp vom Nachbarn: die Nadeln einzeln oder auch zerhackt portionsweise einfrieren. Momentan ziert das Bäumchen meine Terrasse, durfte aber mit ins Bild.

Die Ausgangsbedingungen rufen geradezu nach einem Omelett, und da sind ja die Italiener durchaus erfinderisch. In der Toskana sind Speck und Käse zur frittata angesagt. In Umbrien, wohin die heutige Reise geht, steht man auf frittata con le zucchine und frittata ai funghi. Ich bringe Zucchini und Pilze erfinderisch zusammen, und für den typisch fleischfressenden Mann dürfen es auch ein paar Schinkenwürfel sein.

250 Gramm Zucchini in feine Stifte schneiden, eine Zwiebel und zwei Knoblauchzehen sehr fein hacken. 250 Gramm Champignons in dünne Scheiben schneiden. Alles mit Schinkenwürfeln und einem halben Teelöffel Rosmarin in vier Esslöffeln Olivenöl fünf Minuten sanft anbraten, salzen und pfeffern.

Sechs Eier mit sechs Esslöffeln Milch, Salz und Pfeffer verquirlen. Ein halbes Bund fein geschnittenen Schnittlauch darunter mixen. Die Eier über das Gemüse gießen und bei milder Hitze stocken lassen.

Jetzt kommt die eigentliche Herausforderung, das Wenden und die andere Seite ebenfalls backen. Am besten das Omelett auf einen Teller befördern und dann schwungvoll gewendet zurück in die Pfanne. Das scheint aber auch in Italien hin und wieder nicht zu funktionieren. Weswegen man dort alternativ aufs Wenden verzichtet, das einseitig gebackene Omelett einfach zusammenklappt und seinem weichen Innenleben ein bisschen Gemüse zugesellt.

Wir gehen von einem erfolgreichen Wendemanöver aus und streuen am Ende die andere Hälfte des Schnittlauchs über. Käse kann auch nicht schaden. Weiß man nun wieder in der Toskana und greift zum Parmesan. Buon appetito!

Die Neustrelitzer Gastronomie der Extraklasse : Hier werden Sie gern bedient

27 Samstag Juni 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Schlagwörter

Gastronomie, Leben, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz

Cafe 027

Eigentlich war ich der Meinung, das Thema in meinem Blog erschöpfend behandelt zu haben. Aber es gibt offenbar nichts, was man nicht fortschreiben kann, weil Steigerungen am Straßenrand auch neu inspirieren. Wie uns das Café am Markt in Neustrelitz eindrucksvoll vor Augen führt.

Dieser Tage hatte ich würdigende Worte für Gastwirte gefunden, die ihr Publikum mit dem schriftlichen Hinweis anzulocken glauben, dass ihr Lokal geöffnet ist. Im Herzen der Residenzstadt wird nun der Versuch unternommen, den Gast mit Nettigkeit zu betören. Zu unser aller Überraschung steht im Schaufenster geschrieben, dass hier gern bedient wird.

Damit war nun wirklich nicht zu rechnen, das dürfte ein echter Publikumsmagnet sein. Zumal auch noch Anleitung gegeben wird, wie man an die gern arbeitende Bedienung kommt. Es wird nämlich angeraten, hereinzukommen und sich hinzusetzen. Hier wird wirklich nichts dem Zufall überlassen. Und wer des Russischen mächtig ist, sollte sich nicht irritieren lassen. Das mehrfach in dem Schriftsatz verwendete kyrillische I soll ein deutsches N sein.

Um sich nicht der Gefahr auszusetzen, ein notorischer Nörgler zu sein, verteilt Strelitzius auch gleich noch ein Zuckerbrot. Und da braucht er gar nicht weit zu laufen. Nur wenige Schritte neben dem Café am Markt preist das „Basement“ im Fußgängerbereich seine Highlights an. Mir hat bei der Kunde vom Strelitzer Fischtopf derart der Zahn getropft, dass ich es fast nicht mehr an den häuslichen Abendbrottisch geschafft hätte. Mensch, es ist doch so einfach!

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Strelitzius

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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