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Erlebt Mecklenburg-Strelitz plötzlich eine Ärzteschwemme? Dazu wird es sicherlich nicht kommen. Aber kaum dreht die Politik ein bisschen an den Stellschrauben, schon bewegt sich auch etwas zum Positiven.

Die Mirower können sich freuen. Ab Juli wird im dortigen Gesundheitshaus in der Breitscheidstraße einmal pro Woche der Neustrelitzer Orthopäde Dr. Martin Klein Sprechstunde halten. Klein hat versierte Praxispartner gewonnen. Mit Dr. Frank Parlow ist kein Geringerer als der Chefarzt der Pasewalker Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie eingestiegen.

Aber nun wird es noch prominenter. Orthopäde Dr. Heinz-Walter Löhr hat fast 30 Jahre lang die Kicker vom Karlsruher SC betreut, darunter Talente wie Oliver Kahn oder Mehmet Scholl. So richtig für Schlagzeilen sorgte Löhr als Mannschaftsarzt der Fußball-Nationalmannschaft von Kamerun. Inzwischen soll es ihm im Ruhestand in Mecklenburg-Vorpommern zu langweilig geworden sein, hat Strelitzius erfahren. Und da waren es mit dem erfahrenen Sportmediziner drei Orthopäden.

Was Dr. Martin Klein ermöglicht, über Land nach Mirow zu fahren. Termine für seine dortige Sprechstunde sind übrigens unter der Neustrelitzer Praxisadresse zu bekommen. Sein Sitz in der Mühlenstraße der Residenzstadt platzt unterdessen aus allen Nähten. Weshalb Klein dort anbauen wird.

So 50 Quadratmeter mehr sollen es schon werden. Noch in diesem Sommer wird bei laufendem Betrieb die Baumaßnahme erfolgen. Leider wird das einen Teil des malerischen Innenhofes kosten, aber wer das eine will, muss das andere mögen. Und die Patienten werden es Klein und Kollegen mit Sicherheit danken.

Dass dem ab Juli in Wesenberg praktizierenden Allgemeinmediziner Dr. Jonathan Lustig Ende des Jahres mit Dr. Leonhard Knittel ein weiterer Arzt in die dann Praxisgemeinschaft folgt, stand schon in der Zeitung. Knittel ist übrigens Facharzt für Inneres und hat als Oberarzt am Klinikum Niederlausitz gewirkt. Inzwischen hat Strelitzius erfahren, dass sich unabhängig von Lustig und Knittel noch ein Mediziner für eine Ansiedlung in Wesenberg interessiert. In drei Wochen kann ich mehr mitteilen, die Sache ist noch nicht in Papier und Tüten.

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