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Strelitzius Blog

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Strelitzius Blog

Tagesarchiv 23. Mai 2015

ESC: Ja, der Schwede, aber eigentlich die Norweger

23 Samstag Mai 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Kultur, Musik

Es ist vollbracht: Den Schweden Mans Zelmerlöw mit „Heroes“ hatten wir nicht wirklich als Sieger des Eurovision Song Contest auf dem Zettel, aber erfrischend war der Beitrag allemal. Auch wenn er bei uns nicht aufs Treppchen gekommen wäre, in der näheren Auswahl war er ja gelandet. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.

Russland trägt als zweitplatziertes Land ein Friedenslied von Polina Gagarina in die Welt. Gut, dass die Politik hier außen vor geblieben ist. Das Lied ist schon ein Werk! Und wir hier von der Couch haben, Putin hin und Putin her, damit auch kein Problem, obwohl wir den Norwegern zujubeln wollten. Die nur Achte geworden sind. Europa hat echt keine Ahnung!!!

Die Italiener haben wir schon irgendwie geahnt, wie gesagt, die brauchen sich gar nichts Neues auszudenken. Beneidenswert, packen einfach drei ihrer jungen Tenöre aus. Was den Erfolg von Piero Barone, Ignazio Boschetto und Gianluca Ginoblenicht als „Il Volo“ nicht schmälern soll.

Noch ein Satz zu Ann-Sophie: Es war nicht wirklich zu erwarten, dass sie mit „Black Smoke“ ganz vorn landet. Letztlich hat sie aber den Keller nicht verdient. Schon gar nicht null Punkte. Kann uns denn gar keiner mehr leiden?

Wir halten Ann-Sophie für eine echte Entdeckung in Deutschland, inmitten von jeder Menge Schrott. Dass auf der ESC-Reeperbahn-Party ein Mark Foster seinen Dünnschiss (Sorry, aber das musste mal raus) „Flash mich nochmal“ absondern durfte, zeigt die nationalen Abgründe auf.

Eurovision Song Contest: Wir voten mal mit

23 Samstag Mai 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Schlagwörter

Kultur, Musik

Alle Jahre wieder finden sich die Holde und meine Wenigkeit zum Eurovision Song Contest vor der Glotze zusammen. Unter die Blogger gegangen, hier mal unsere Favoriten in ungeordneter Reihenfolge:

Das französische Friedenslied ging uns unter die Haut. (2)

Das Duett aus Estland mit seinen 20 Jahren Altersunterschied war toll. (4)

Meine füllige Favoritin aus Serbien – eine echte Ansage. (8)

Bei der mörderischen Liebesballade aus Norwegen waren sich meine bessere Hälfte und ich einig – absolute Sahne. (9)

Die Schweden bekommen eine besondere Anerkennung für die zum guten Song beigesteuerte Computer-Animation. (10)

Der Zypriote hätte sich noch eine Gitarre umhängen sollen, ansonsten angenehm zarte Ballade. (11)

Conchitas Nachfolger aus Österreich kommen an die Klasse der Vorjahressiegerin nicht heran, aber nicht daneben der Hutträger am Klavier. (14)

Unsere Ann-Sophie gehört in die Hitparade, aber für ganz vorn wird es nicht reichen. Obwohl, an Lena gemessen… (17)

Großes Kino aus Lettland: modern, experimentell, und die Sängerin einschließlich Optik einfach umwerfend. (19)

Bei der Folk-Hymne aus Ungarn gingen die Meinungen der hauseigenen Jury total auseinander: Mich hat der Song erreicht. (22)

Aserbaidshan hat ein großes Lied mit einer tollen Bühnenshow verquickt. Kann man sich vorn vorstellen. (24)

Russlands Beitrag haben wir uns nicht schlecht quatschen lassen. Million Voices, und unsere Stimmen auch. (25)

Die Italiener haben es immer am einfachsten. Die Sprache, tolles Aussehen und ein Schuss Oper. Und das im Dreierpack: Einfach groß zum Finale, als wäre es bestellt gewesen!

Unsere Treppchen-Favoriten:
12 Punkte nach Norwegen
10 Punkte nach Russland
08 Punkte nach Aserbaidshan (Holde)/nach Serbien (Strelitzius)

Ausklang im Parkstadion: TSG gegen Hertha II

23 Samstag Mai 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Schlagwörter

Fußball, Mecklenburg-Strelitz, Sport, TSG

Zum letzten Spiel in der Saison 2014/15 empfangen die Regionalligisten der TSG Neustrelitz morgen um 14 Uhr im Parkstadion die Kicker von Hertha BSC II. Anstoß ist um 14 Uhr. Es ist sicherlich nicht zu viel verlangt, wenn die Neustrelitzer Fans von ihrer Mannschaft einen versöhnlichen Abschluss erwarten.

Zuletzt hatte es ja wenig Anlass zum Jubel gegeben. Einige Gerüchte kursierten sogar, das absichtlich ein Gang herausgenommen wurde, aber daran will ich mich nicht beteiligen. Der plötzliche Leistungsabfall nach einem Zwischenhoch war jedenfalls nicht zu übersehen.

Immerhin könnten sich die Residenzstädter noch von Platz 10 der Tabelle auf Platz 8 vorkämpfen, und die Herthaner haben zumindest die sehr theoretische Chance, noch aufs Treppchen zu kommen. Andererseits haben die Spieler schon die nächste Saison im Kopf. Viele wechseln, so dass es auch zu einer Begegnung kommen kann, die wenig Glanz bietet, weil sich schlichtweg niemand mehr ein Bein ausreißt. Wir werden es sehen, auch, um hinterher sagen zu können, dass es an uns Zuschauern nicht gelegen hat.

Absinth mischt die Suppe auf

23 Samstag Mai 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Schlagwörter

Freizeit, Kochen, Leben

Suppe

Fast 30 Jahre habe ich meine Freunde Burkhard und Irina nicht gesehen, und es trotzdem gewagt, ihnen zum Willkommen nur eine Suppe vorzusetzen. Klingt knickrig, ist es aber nicht, wenn es sich um meine französische Kartoffelsuppe handelt. Da geht man kein Risiko ein, sondern steht blendend da. Deshalb reiche ich das Rezept mal an euch weiter.

500 Gramm mehlig kochende Kartoffeln und 250 Gramm säuerliche Äpfel schälen und in kleine Stücke schneiden. Zwei große Zwiebeln fein würfeln und in zwei Esslöffeln Butter in einem großen Topf glasig dünsten. Kartoffeln und Äpfel dazu und weitere fünf Minuten dünsten.

Jetzt kommt der Knaller: Die Franzosen greifen zu zwei Löffeln Pernod, ich lösche mit der gleichen Menge Absinth ab, dem Vorgänger, der wegen seiner berauschenden Wirkung über 75 Jahre verboten war, nun aber wieder zu haben ist. Bei uns immer im Küchenregal die Marke „Mr. Jekyll“.

Es folgen zwei Teelöffel zerdrückte Pfefferkörner, die gleiche Menge der dazugehörigen Lake hinterher. So lange kochen, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Dann 1,25 Liter Gemüsebrühe dazugießen und das ganze Gemenge 20 Minuten lang sanft kochen lassen. Mit dem Schneidstab pürieren, 200 Milliliter Schlagsahne hinzufügen und abschmecken.

Als Krönung kommen angebratene Schinkenwürfel, Petersilie und Ziegenkäsebrösel (habe ich auf dem Foto vergessen) oben drauf, nachdem die Suppe in Schalen gefüllt worden ist. Und wer es bis zum Wahnsinn treiben will, belohnt sich noch mit einem Schuss Trüffelöl.

Die Holde hat einen bunten Salat gezaubert, dazu wird natürlich ofenwarmes Weißbrot gegessen. Bon appétit!

Und noch ein Rat zum Absinth: Kann man auch trinken, aber wenn pur, mit Bedacht. Ansonsten mit Wasser oder Fruchtsaft verdünnen. Passt auch gut zu Sekt und zerstoßenem Eis, nennt sich dann bezeichnend „Death in the afternoon“.

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Strelitzius

71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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