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Tagesarchiv 18. Mai 2015

Das geht zu weit, Herr Professor Böhme!

18 Montag Mai 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

≈ 2 Kommentare

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Leben, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz

Ich habe mich heute Morgen bei der Lektüre meiner Zeitung mächtig aufgeregt. Und weil der Ärger über den Tag nicht wesentlich kleiner geworden ist, muss ich ihn mir noch von der Seele schreiben, bevor es ins Bett geht. Dazu sind Blogs schließlich da.

Ich bin ja bestimmt auch ein kritischer Mensch, aber wer nur meckert, schießt sich irgendwann ins Abseits. Leserbrief-Dauerschreiber Prof. Helmut Böhme überzieht Neustrelitz seit Jahr und Tag mit harscher Kritik, kübelweise schüttet er seinen Unflat aus. Kein gutes Haar lässt er an der Stadt, die sicherlich eine glorreiche Vergangenheit hat, an die sie nicht mehr anknüpfen kann.

Neustrelitz ist aber auch in den Jahren nach der politischen Wende wie Phönix aus der Asche aufgestiegen und heute ein Ort, an dem es sich zu leben lohnt. Bei allen Problemen, mit denen die Kommune zu kämpfen hat. Auch andere Städte dieser Größenordnung in einem wirtschaftlich schwachen Umfeld haben jede Menge Sorgen, die sind nicht hausgemacht.

Wenn Böhme heute die Frage aufwirft, worauf man in Neustrelitz noch stolz sein kann, dann geht mir das jetzt doch entschieden zu weit. So sieht der Mann nichts Positives mehr, dass Menschen zum Bleiben bewegen könnte oder zum Herkommen. Wenn es für den Herrn Professor so unerträglich ist, hier zu leben, dann sollte er seinen Alterssitz einfach woanders nehmen. Ich werde ihn nicht vermissen, er vergällt mir das Leben. Und zu behaupten, die gewählten Volksvertreter seien weder fähig noch willens, etwas für Neustrelitz zu tun, ist schlichtweg beleidigend.

Ich hoffe, dass es Strelitzer gibt, die diese Rundumschläge eines verbitterten Besserwissers nicht länger hinnehmen und sich selbst zu Wort melden. In der Zeitung, oder auch an dieser Stelle.

Von drei auf sieben: Leea hofft auf mehr Echo

18 Montag Mai 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Bildung, Energie, Mecklenburg-Strelitz

Mühsam nährt sich das Eichhörnchen. Die Zahl der Teilnehmer am Public Viewing zu Fragen der Windenergie im Landeszentrum für Erneuerbare Energien in Neustrelitz hat sich zwar mehr als verdoppelt, aber eben nur von drei auf sieben Interessierte. Vielleicht gibt es heute in einer Woche den Durchbruch bei der Veranstaltgungsreihe, die wirklich mehr Publikum verdient hat.

Am Dienstag, dem 26. Mai, wird zum Thema „Akzeptanz und Ablehnung von Windenergieanlagen“ Prof. Dr. Gundula Hübner (Medical School Hamburg/Institut für Psychologie der Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg) referieren. Über die Internetseite „mitreden.mv-regierung.de“ können Interessierte die Übertragung per Live-Stream verfolgen und auch wieder online Fragen an den Referenten stellen. Das Leea überträgt ebenfalls und lädt in seine Tagungsräume ein. Einlass ist um 18 Uhr.

Das Tempo des Ausbaus der Windenergie, wirtschaftliche Effekte der Windkraft oder die Entwicklung der Immobilienwerte in Nachbarschaft zu Windparks sind weitere Themen, denen sich die Veranstaltungsserie in den nächsten Monaten widmen wird.

Amtsmobil nicht die ganz tolle Sache

18 Montag Mai 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

≈ 3 Kommentare

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Mecklenburg-Strelitz, Umwelt, Verkehr

Das Amt Mecklenburgische Kleinseenplatte vermeldet stolz, dass es jetzt ein Amtsmobil hat. Genauer gesagt, verfügen jetzt die Einwohner in der Kleinseenplatte zu gemeinnützigen Zwecken über den Renault Master. Denn sie können ihn ausleihen und brauchen lediglich die Tankkosten zu tragen.

Eigentlich eine gute Sache, zumal sich 46 Sponsoren an der Anschaffung beteiligt haben, wie Strelitzius dem Amtsblatt entnehmen konnte. Was mich stört ist, dass in einer Region, die mit der Erzeugung und dem Einsatz erneuerbarer Energien so viel für die Umwelt tut und in der Stadtwerke Vorreiter in Sachen Erdgas- und Elektromobilität sind, ein Amt ein herkömmlich angetriebenes Fahrzeug in Dienst stellt.

Da ist man in der Woldegker Ecke weiter, wo demnächst ein strombetriebenes Gemeindemobil seine Runden drehen wird. Irgendwie wurden in Mirow die Zeichen der Zeit nicht richtig erkannt.

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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