TSG TV überrascht die Fans der Neustrelitzer Fußball-Oberligisten. Fernsehchef Klaus Detlef Bachmann hat aus den Aufnahmen einer automatischen Kamera, die eigentlich der Spielauswertung durch den Trainer dient, eine Zusammenfassung der 0:2 verlorenen Auswärtspartie gegen Hertha 03 Zehlendorf am vergangenen Sonntag (Strelitzius berichtete) zusammengeschnitten.
„Mal sehen, wie die Resonanz ausfällt. Mir gefällt die Möglichkeit“, schreibt mir mein Blogpartner. „Kommt das an, könnten wir bei TSG TV künftig nicht nur auf die Heimpartien zurückblicken.“ Reaktionen gern auch an mich, ich leite sie weiter.
Nach dem 2:0-Sieg unserer Fußballoberligisten der TSG Neustrelitz am Sonntag im heimischen Parkstadion gegen den MSV Pampow (Strelitzius berichtete) hat TSG TV die Spielzusammenfassung geliefert. Da nicht so viele Zuschauer bei dem nasskalten Wetter dabei waren, gibt es sicherlich so manchen Anhänger unserer Mannschaft, der sich das Filmchen gern anschaut.
Aber auch in Pampow gibt es vielleicht Fußballfreunde, die diese Dienstleistung freut. Vor allem der zweite Treffer von der Mittellinie ist sehenswert. Danke an die Kollegen von TSG TV für den Service und auf gute Zusammenarbeit auch im neuen Jahr.
Zum Wochenstart wieder ein Filmchen von der Hotelbaustelle Großherzogliches Palais in der Neustrelitzer Parkstraße. Diesmal geht es um die Fassade. Die bekannte Neustrelitzer Architektin Kerstin Heller skizziert in Folge 24 der mit viel Aufmerksamkeit meiner Leser bedachten Serie die weiteren Arbeitsschritte.
Ein Dankeschön in den verregneten Teutoburger Wald an den Filmemacher. Bei uns ist das Wetter auch nicht besser.
Die beliebte Talk-Runde „Drei am Küchentisch“ wird am kommenden Dienstag, den 31. Januar, um 20.15 Uhr, live aus Neustrelitz auf den Kanälen des SPD-Bundestagsabgeordneten Johannes Arlt übertragen. Viele Menschen haben bedauert, dass das Perinatalzentrum Level 1 im Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum Neubrandenburg keine Ausnahmegenehmigung bekommen hat und ab 1. Januar 2023 schließen musste. Die „normale“ Frühchenstation bleibt zwar erhalten, aber die allerkleinsten Neugeborenen mit einem Gewicht bis zu 1250 Gramm werden zukünftig in Greifswald, Rostock oder Berlin behandelt. Warum führte daran kein Weg vorbei? Wie sieht eine gute medizinische Versorgung im ländlichen Raum aus? Welche Aspekte stehen dabei im Vordergrund? Kann die geplante Krankenhausreform die Lage verbessern? Diese und auch Fragen aus dem Publikum beantworten vor allem die beiden Gäste.
Zu dieser ersten Debatte „Drei am Küchentisch“ im Jahr 2023 haben Johannes Arlt und Daniel Priebe Dr. Sven Armbrust, den Leiter der Kinderklinik im Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum Neubrandenburg, eingeladen. Das geschlossene Perinatalzentrum Level 1 liegt in seinem Verantwortungsbereich. Armbrust ist nicht nur ein engagierter und erfahrener Kinderarzt, sondern auch in der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin und im Verbund Netzwerk Kinderschutz in der Mecklenburgischen Seenplatte aktiv. Er kennt die Situation der Eltern und Kinder und weiß, was sie bewegt.
Als Bundestagsabgeordneter für Neubrandenburg hat Erik von Malottki sich für den Erhalt des Perinatalzentrums Level 1 am Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum eingesetzt. Er steht mit der Leitung und den Mitarbeitenden des Klinikums im engen Austausch und hat als Mitglied des Petitionsausschusses beim Deutschen Bundestag die Petition für den Erhalt der Station Perinatal Level 1 eng betreut und unterstützt. Zu der vom Klinikum initiierten Petition mit über 100.000 gesammelten Unterschriften wird es am 27. März eine öffentliche Anhörung im Petitionsausschuss geben, bei der das Anliegen des Klinikums mit dem Bundesgesundheitsministerium diskutiert wird.
Auch in dieser Woche kann ich meine Leser auf die Baustelle Großherzogliches Palais in der Neustrelitzer Parkstraße entführen. Und das ganz nach oben. Im Mittelpunkt des neuesten Videos aus der Werkstatt meines zuverlässig liefernden Blogpartners, gedreht Ende vergangenen Jahres, stehen die Arbeiten am Dach des künftigen Hotels. Hier sind Bauherr und Bauleute im Verzug. „Wenn man es richtig machen will, dann sind die sehr spezialisierten Aufgaben an Baudenkmälern meist aufwändiger als man denkt“, schreibt der Filmemacher.
Ich bedanke mich für die weitere Folge seiner Serie, die regelmäßig hohe Klickzahlen in der Strelitzius-Gemeinde erntet. Das hohe Interesse an dem außergewöhnlichen Sanierungsprojekt ist offenkundig, und jeder Mecklenburg-Strelitzer kann dem Vorhaben nur maximalen Erfolg wünschen.
Meinen Blogfreund Moritz König zieht es ins arktische Lappland. Der Neustrelitzer will an der YouTube Survival Show Arctic Warrior 2023 teilnehmen. Alle wichtigen Vorarbeiten hat er geleistet. So ist der 23-Jährige dieser Tage quasi als persönliche Qualifikation 24 Kilometer nachts durch den Müritz-Nationalpark gewandert mit 20 Kilogramm Gepäck, Karte und Kompass, um dann in einen See zu springen. Nun muss seine Bewerbung nur noch erfolgreich sein. Bis zum 25. Januar gilt es für den Abenteurer, möglichst viele Klicks und Likes für sein Video auf YouTube unter https://youtu.be/qZuWx5WeJ6A zu sammeln, um in die finale Auswahl zu kommen. Sechs Anfänger gehen an der Seite von sechs Profis auf die Überlebenstour, das schnellste Team gewinnt.
Wenige Tage vor der nächsten Neustrelitzer Schlossberg-Konferenz am 29. Januar hat die Stadtverwaltung Zweifel an der Realisierbarkeit des Schlossturm-Projektes geäußert. Das dürfte die Zusammenkunft im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz befeuern. Auf Anfrage des NDR rechnet die Stadt mit mit „erheblichen Kostensteigerungen“ beim geplanten Wiederaufbau des Schlossturms.
Bisher sind dafür rund sieben Millionen Euro kalkuliert worden. Die Kalkulation für den Wiederaufbau des Neustrelitzer Schlossturms sei zwei Jahre alt und bislang nicht aktualisiert worden, hieß es. Ein weiterer Grund für die Zweifel im Neustrelitzer Rathaus: die angespannte Finanzlage der Stadt, die zu den von Land und Bund in Aussicht gestellten Fördergeldern Eigenmittel aufbringen müsste.
Und wieder kann ich meinen Lesern eine Folge vom Geschehen am und im Großherzoglichen Palais in der Neustrelitzer Parkstraße anbieten. Der Filmemacher ist nicht weniger fleißig als die Bauleute. Diesmal hat er Restaurator Jochen Hochsieder vor die Kamera geholt.
Wie immer wünsche ich viel (Vor)freude beim Anschauen und bedanke mich bei meinem Blogpartner für das interessante Video. Der hat inzwischen schon die nächsten Filmchen von der Hotel-Baustelle angekündigt.
Seit dem 29. April 2022 haben fast 500.000 Menschen den von Alice Schwarzer initiierten „Offenen Brief der 28“ an Kanzler Olaf Scholz (Strelitzius berichtete) unterschrieben. Auch Erich Vad, Ex-Brigade-General und militärpolitischer Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel, hat früh öffentlich gegen Waffenexport an die Ukraine ohne politische Strategie und diplomatische Bemühungen plädiert. Jetzt spricht er zum Thema Panzerlieferungen erneut unbequeme Wahrheiten aus. Hier geht es zum Interview der Zeitschrift „Emma“ mit Erich Vad. Muss man angesichts einer, ich zitiere, „weitgehenden Gleichschaltung der Medien, wie ich sie so in der Bundesrepublik noch nie erlebt habe“, gelesen haben!
Unterdessen hat auch mein Blogfreund Gerhard Schneider noch einmal nachgelegt. Der Künstler aus Krümmel, der einst gemeinsam mit Barbara Lange an der Spitze des erfolgreichen Bürgeraktionsbündnisses „Freier Himmel“ gegen das in der Kyritz-Ruppiner Heide geplante Bombodrom stand, hat sich gestern bei Strelitzius zu „Schweigenden Mehrheiten“ geäußert. Über den Krieg in der Ukraine lässt er heute „Gedanken zur Zeit“ folgen, die ich hier zum Wochenende ebenfalls anhänge.