Der Bohlenweg des Beobachtungspunktes am Federower Hofsee, hier vor dem Rückbau, wird derzeit erneuert. Foto: R. Gipp
Im Müritz-Nationalpark laufen die Vorbereitungen für die neue Saison auf Hochtouren. In der vergangenen Woche wurde bei einem Ortstermin festgestellt, dass der Aussichtspunkt am Federower Hofsee in die Jahre gekommen ist. Insbesondere der Bohlenweg muss erneuert werden und wurde aufgrund akuter Einsturzgefahr sofort zurückgebaut. „Wir gehen davon aus, dass wir den Weg bis Ostern, spätestens bis zum Saisonbeginn, in gleicher Art erneuert haben,“ sagt Distriktleiterin Helena Römer.
World Ranger Day 2021 in Federow mit Ranger Ronald Gipp. Foto: A. Riepe
„Nicht nur im Müritz-Nationalpark, sondern auch in vielen anderen Ländern der Erde sind täglich unzählige Rangerinnen und Ranger für den Schutz der Natur im Einsatz. Sie treten für den Erhalt der biologischen Vielfalt und damit für die Bewahrung unserer Lebensgrundlagen ein. Sie sind somit Botschafterinnen und Botschafter dieser Schutzgebiete und geben der Natur eine Stimme. Diese bedeutsame und für die Natur wesentliche Arbeit birgt vor allem außerhalb Deutschlands und Europas viele Gefahren. Oft beschützen die Rangerinnen und Ranger dort bedrohte Tiere und Lebensräume mit ihrem Leben.“
Das sagt der Rangerleiter des Müritz-Nationalparks, Dr. Matthias Hellmund, anlässlich des World Ranger Days am 31. Juli. Im Schulterschluss mit Kolleginnen und Kollegen weltweit stellen an diesem Tag auch die Rangerinnen und Ranger des Müritz-Nationalparks ihre Arbeit auf einem Aktions- und Gedenktag in der Nationalparkinformation in Federow vor.
Der Morgennebel liegt schwer auf den Wiesen am Rederangsee. Mit dem ersten Licht des Tages erheben sich hunderte Kraniche von ihren Schlafplätzen im flachen Wasser des Sees. Die Vögel des Glücks steigen mit ihrem trompetenden Ruf in den Himmel, der Sonne entgegen. Naturfreunde dürfen das unvergessliche Schauspiel bei einer Führung miterleben.
Aufgrund der aktuellen Situation ist die Teilnehmerzahl auf zehn Personen begrenzt. Bitte anmelden unter 039824 252-80 oder über die Homepage www.mueritz-nationalpark.de.
Anlässlich des World Ranger Days 2021 stellen die Rangerinnen und Ranger des Müritz-Nationalparks ihre Arbeit vor und gedenken derer, die in anderen Erdteilen ihr Leben ließen. Mit interaktiven Angeboten können Jung und Alt am kommenden Sonnabend, den 31. Juli, vor der Nationalpark-Information Federow mehr über den abwechslungsreichen und weltweit auch gefährlichen Beruf erfahren.
Zwischen 12 und 18 Uhr erwartet die Besucher ein umfassendes Programm rund um den Beruf des Rangers bzw. der Rangerin. Interessierte werfen gemeinsam mit den Rangerinnen und Ranger des Nationalparks einen Blick in deren Rucksäcke, begeben sich auf die Flugroute des Fischadlers, seiner Reise zu den Nationalparks der Welt und begegnen den Geschichten der Rangerinnen und Ranger zwischen Müritz und Afrika.
Nicht nur im Müritz-Nationalpark, sondern auch in vielen anderen Ländern der Erde, sind täglich unzählige Rangerinnen und Ranger für den Schutz der Natur im Einsatz. Sie treten für den Erhalt der biologischen Vielfalt und damit für die Bewahrung unserer Lebensgrundlagen ein. Die Rangerinnen und Ranger sind somit Botschafterinnen und Botschafter dieser Schutzgebiete und geben der Natur eine Stimme. Diese bedeutsame und für die Natur wesentliche Arbeit birgt vor allem außerhalb Deutschlands und Europas viele Gefahren. Oft beschützen die Rangerinnen und Ranger dort bedrohte Tiere und Lebensräume mit ihrem Leben. In einem halbstündigen Film wurden deren Stimmen eingefangen. Dieser kann um 13, 15 und 17 Uhr angeschaut werden. Für die Unterstützung der Rangerinnen und Ranger weltweit und ihre zurückgebliebenen Familien werden bei der Veranstaltung Spenden gesammelt. Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Der Müritz-Nationalpark bietet unzählige Möglichkeiten, den Urlaub oder die Freizeit in der Natur zu verbringen. Sehr beliebt bei Touristen und Einheimischen sind Führungen mit den Rangern.
„Im Reich der Fischadler“
Wanderung durch das Gutsdorf Federow zum Beobachtungspunkt am Fischadlerhorst. Erfahren Sie Wissenswertes über diesen faszinierenden Vogel und sein Leben zwischen Afrika und Mecklenburg.
Wo? Federow, Nationalpark-Information Wann? Dienstags, 27.4. bis 03.08.2021,14:30 bis 17:00 Uhr Etwa zwei Kilometer
„Wo die Havel entspringt“
An der Wasserscheide zwischen Nord-und Ostsee liegt das Quellgebiet der Havel. Wandern Sie durch die Endmoräne und erfahren Sie mehr über die eiszeitliche Entstehung dieser Landschaft.
Wo? Gutshaus Friedrichsfelde bei Ankershagen Wann? Montags, 07.06. bis 28.06.2021,10:00 bis 13:00 Uhr Etwa sechsKilometer
„Wanderung zum Düsterwiesenbruch“
Erleben Sie die Tier-und Pflanzenwelt im Moor.
Wo? Blankenförde; Nationalpark-Information Wann? Mittwochs, 05.05. bis 01.09.2021,10:00 bis 13:30 Uhr Etwa vier Kilometer
Aufgrund der aktuellen Situation ist die Teilnehmerzahl auf zehn Personen begrenzt. Es ist erforderlich, dass Sie sich zwei Tage vorher unter Tel. 039824 / 252-80 anmelden. Für die Teilnahme an den Führungen ist für Personen ab dem Schulalter ein tagesaktueller negativer Coronatestbzw. ein Nachweis über die vollständige Impfung oder Genesung vorzulegen.
Noch bis einschließlich Freitag, 23. Oktober, läuft vor und in der Nationalparkinformation in Federow die Entdeckerwoche des Müritz-Nationalparks. Wie alt wird ein Baum? Wer zersetzt Totholz? Wie viele Lebewesen tummeln sich in einer Hand voll Waldboden? All diese Fragen und noch viele mehr werden vor Ort beantwortet.
Groß und Klein können an verschiedenen Stationen gemeinsam mit Rangern des Nationalparks ihre eigenen Beobachtungen machen. Zusätzlich findet um 13 Uhr eine kurze Entdeckertour statt, um Proben für die Untersuchungen zu holen.
Die Forscherstation ist täglich von 11.45 bis 16 Uhr geöffnet. Anmeldung gibt es keine, aber die Zahl der Menschen in den Räumen der Info ist natürlich beschränkt. Ansonsten gelten die üblichen Hygienevorschriften. Die Entdeckerwoche ist ein Angebot im Rahmen des 30-jährigen Bestehens des Müritz-Nationalparks.
Am vergangenen Donnerstag in der Zeit von 17 bis 17.50 Uhr ist es zu zwei Diebstählen aus Fahrzeugen gekommen. Die beiden Autos standen auf dem öffentlichen Parkplatz am Feisnecksee an der Verbindungsstraße zwischen Waren und Federow. Bislang unbekannte Täter haben die Seitenscheiben der beiden Fahrzeuge eingeschlagen und jeweils die darin befindlichen Handtaschen entwendet.
In beiden Handtaschen waren Bargeld sowie die persönlichen Dokumente und Geldkarten der Geschädigten. Der entstandene Gesamtschaden wird auf ca. 1.000 Euro geschätzt.
Es werden Zeugen gesucht. Wer im Bereich des Parkplatzes am Feisnecksee auffällige Personenbewegungen wahrgenommen hat oder andere sachdienliche Hinweise geben kann, meldet sich bitte bei der Polizei in Waren unter Telefon 03991 176224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.
Aus gegebenem Anlass bittet die Polizei die Bevölkerung, keine wertvollen und persönlichen Gegenstände sichtbar im Fahrzeug liegen zu lassen, wenn das Fahrzeug abgestellt wird.
Der Campingplatz ist schon voll – kein Einlass ohne Reservierung. Bei der großen Nachfrage in diesem Sommer keine Ausnahme. Doch viele Wohnmobilisten fahren einfach drauf los in der Hoffnung, es finde sich bestimmt ein geeigneter Schlafplatz. Oder die Paddeltour ist gebucht, die Campingplätze aber nicht. Aber was tun, wenn alles ausgebucht und nichts reserviert ist?
Ganz sicher nicht wild campen, auf irgendeinen Parkplatz oder in einen Waldweg stellen, warnt die Müritz-Nationalparkverwaltung. Das gebe nicht nur ein Ordnungsgeld, sondern stelle auch einen Verstoß gegen die Corona-Landesverordnung dar. Diese besagt, dass Tagesausflüge nach Mecklenburg-Vorpommern nicht erlaubt sind. Mindestens eine Übernachtung muss im Vorfeld gebucht sein, sonst drohen saftige Strafen. Hier helfe nur rechtzeitige Planung und Buchung der Übernachtungen – besonders für Wasserwanderer unumgänglich, heißt es.
Ein Notar in der Specker Straße in Waren hatte den Diebstahl aus seinem Büro noch gar nicht bemerkt, da fand sich sein Tresor am Neujahrstag schon aufgebrochen in einem Waldstück in der Schwarzenhofer Straße in Federow wieder. Persönliche Papiere und Gegenstände, die in dem Safe zurückgelassen worden waren, führten auf die Spur des Eigentümers.
Die Beamten stellten in Waren frische Einbruchsspuren an einer Balkontür auf der rückwärtigen Gebäudeseite fest, über die die Täter in das Haus eingedrungen sind. Im Inneren brachen sie eine Bürotür im Obergeschoss auf und entwendeten aus einem ebenfalls gewaltsam geöffneten Stahlblechschrank den Tresor. Zur Schadenshöhe können derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Die Tatzeit kann vom 30. Dezember 12 Uhr bis zum 1. Januar gegen Mittag eingegrenzt werden.
Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können bzw. verdächtige Personen in Tatortnähe gesehen haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 03991 1760 bei der Polizei in Waren zu melden.
Die Straße zwischen Speck und Zartwitzer Kreuz wird am kommenden Montag, den 4. März, von 8 bis 15 Uhr, für Kraftfahrzeuge aller Art und Radfahrer komplett gesperrt. Grund für die Sperrung ist die Montage einer automatischen Zählanlage für Kraftfahrzeuge und Fahrräder im Bereich der Schrankenanlage.
Während der Bauphase muss die Fahrbahn geöffnet werden, um die Technik zu installieren. Auf die Sperrung wird weiträumig ab Boek, Federow sowie Krienke hingewiesen. Eine Umleitung existiert nicht.