Ein wichtiger Meilenstein bei der Entwicklung der ehemaligen Brennerei in Wesenberg durch die brenn:werk eG ist erreicht – die 200 Quadratmeter große Mehrzweckhalle ist jetzt für die Öffentlichkeit zugänglich! Feierlich eröffnet wird die Halle am Samstag, den 10. Mai, ab 14 Uhr, auf dem Gelände der brenn:werk eG in der Bahnhofstraße 18. Alle Interessierten, Unterstützer:innen und Neugierigen sind eingeladen, diesen besonderen Tag mit den Gastgebern zu verbringen.
Bei Speisen und Getränken bieten die Brenn:werker Einblicke in das Konzept der Genossenschaft und geführte Rundgänge über das Gelände an. Neben Angeboten für die ganze Familie können Besucher:innen das Brenn:werk kennenlernen und im Naturgarten Saatgut tauschen. Musikalisch umrahmt wird das Eröffnungsfest vom Dunckerchor aus Berlin und den Henry Bee & the Honeylickers aus Penzlin.
Alles neu noch vor dem Mai – so könnte das Motto im Neustrelitzer Antiquariat in diesem Jahr lauten. Denn am Sonnabend, 19. April, 15 Uhr, wird die Saison in neuen Räumen eröffnet: im Erdgeschoss des Hafenspeichers, Am Stadthafen 17. Nach zehn Jahren Betrieb im 2. Obergeschoss konnten die Neustrelitzer Freunde des Buches e.V. im vergangenen Winter – aus technischen und praktischen Gründen – mit rund 40.000 Büchern und Musikmedien ins Erdgeschoss umziehen und sind nun barrierefrei erreichbar.
Es gibt so Termine für den Blogger, da geht ihm das Herz auf. Wie heute Vormittag zur feierlichen Eröffnung der von Grund auf modernisierten Bibliothek der Grundschule Sandberg in Neustrelitz. Das Werk vieler fleißiger Hände und großzügiger Förderer ist absolut vorzeigbar und erntete nach dem Banddurchschneiden bei Schülern wie Gästen viel Bewunderung.
Mit Freigabe der ice4fun Eisfläche herrscht großer Andrang an der Schlittschuhausgabe in der Neubrandenburger neu.sw Eislaufhalle. Foto: Neubrandenburger Stadtwerke
Das Eis ist freigegeben! In Neubrandenburg hat die 16. ice4fun Saison in der neu.sw Eislaufhalle begonnen. Von heute an ist sie sechs Wochen lang täglich geöffnet – bis zum Ende der Weihnachtsferien am 6. Januar 2025.
Die Eishockey-Kinder des Vereins Neubrandenburg Blizzards flitzten gemeinsam mit ihren Trainern als erste über das Eis. Sie werden an den kommenden Samstagen wieder die neu.sw EisSchule betreuen und Kindern das Einmaleins des Schlittschuhlaufens beibringen. Fast alle Plätze sind ausgebucht, einige wenige sind aber noch frei. Gleiches gilt fürs abendliche Eisstockschießen.
Etliche Mirower nutzten den Tag der offenen Tür, um sich selbst ein Bild von der attraktiven neuen Adresse in ihrer Stadt zu machen.
Das Verkehrsunternehmen Unger GmbH hat mit einem Tag der offenen Tür heute seinen neuen Betriebshof am Ortseingang Mirow aus Richtung Wesenberg direkt an der B 198 offiziell eröffnet. Nach Abriss der Altsubstanz auf dem Gelände 2019, einst an der Bahnstrecke von Neustrelitz nach Mirow Holzplatz, zuletzt brach liegend, hatten 2021 die Bauarbeiten begonnen. Es entstanden eine Bushalle, die zwölf Fahrzeuge fasst, und ein benachbartes Verwaltungsgebäude Das Projekt ist mit LEADER-Mitteln gefördert worden. Sieben Mitarbeiter sind hier beschäftigt. Auf dem Gelände des Verkehrshofes können auch Urlaubsreisen gebucht werden.
Die Unger GmbH ist ganzjähriger Ansprechpartner für den Bereich Mirow, Rechlin und Röbel im Hinblick auf Linienverkehr, aber auch Kur-, Schiffs- und Busreisen. Sie gehört seit 2017, als sich die Familie in den Ruhestand begab, zum Firmenverbund Becker-Strelitz-Reisen Neustrelitz und GFB Reisen Neubrandenburg, in dem auch Marken in Goldenstädt bei Schwerin, Bergen auf Rügen, Ludwigslust und Hagenow vertreten sind. „Die ohnehin etablierte Unger GmbH hat sich mit dem neuen Verkehrshof gut positioniert“, schätzte Robert Leu, Geschäftsführer des Verbundes, vor den zahlreich zur Eröffnung in Mirow erschienenen Gästen ein. „Mit der Entscheidung für diesen Standort fördert Unger die Regionalität und leistet einen wichtigen Impuls für die Infrastruktur in Mirow.“ Es gebe allen Grund zum Optimismus, denn der Firmenverbund verfüge über eine beeindruckende Flotte moderner Fahrzeuge für den Personentransport, die mit den neuesten Technologien ausgestattet sein, um Sicherheit und Komfort zu gewährleisten.
Schritt für Schritt, auch wenn es dauert
Mirows Bürgermeister Henry Tesch freute sich über die „schön aufgeräumte Situation“ am Ortseingang, verbunden mit der Investition in der Stadt, die in die Region ausstrahle. „Hier wird Verantwortung übernommen“, bescheinigte er dem Unternehmen. „Das Engagement passt gut in unser Stadtentwicklungskonzept, wir haben schnell die Genehmigung erteilt. Heute ist für uns ein schöner Tag.“ Und wenn einer in einer kleinen Stadt so einen Weg gehe, dann schaue auch der Nächste und komme vielleicht zu dem Schluss, dass es sich lohne. So wird die Kaufhauskette Stolz direkt neben dem Verkehrshof bauen (Strelitzius berichtete). „Schritt für Schritt, auch wenn es manchmal ein bisschen dauert“, blickte der Bürgermeister voraus.
„Seit mindestens 2014 wurde geredet, aber passiert war nichts“, so gestern Tobias Jörn, stellvertretender Vorsitzender und Kassenwart vom FSV Mirow/Rechlin e.V. bei der tollen Eröffnung des Kunstrasenplatzes am Leussower Weg in Mirow. „Um so mehr haben wir uns dann ab 2019 gefreut, dass das Projekt endlich Fahrt aufgenommen hat und wir die Hoffnung hatten, dass das dieses Mal was wird“, sagte er strahlend in Richtung von Bürgermeister Henry Tesch und bedankt sich bei ihm im Namen des gesamten Vereins. „Ich freue mich riesig, dass es gelungen ist, dieses Vorhaben umzusetzen, wie wir es zugesagt haben. Geredet wurde zu lange. Es ging darum, endlich Nägel mit Köpfen zu machen“, so Henry Tesch. „Allen Beteiligten ist klar, was das für ein hartes Stück Arbeit war“, sagte Danny Jachtner, Mitglied im Vorstand vom FSV Mirow/Rechlin.
Henry Tesch erinnerte an die wirklich nicht einfache Strecke, die zurückgelegt wurde, und bestellte unter anderem Grüße von Vincent Kokert, der sich seinerzeit als Landtagsabgeordneter für Mirow ausgesprochen hatte. „Meine Überzeugung bestand darin, als ich 2019 zum Bürgermeister von Mirow gewählt wurde, entweder, wir bekommen es hin, oder es wird nie etwas. Und genau so bin ich dann die Aufgabe angegangen. Das bedeutet, wir mussten zunächst im städtischen Haushalt mehrheitlich dafür sorgen, dass wir den Eigenanteil von 575.000 Euro aufbringen und sicherstellen. Damit war ein wichtiger und entscheidender Schritt getan. Die Kosten für das Vorhaben insgesamt lagen aber bei fast einer Million Euro (980.000 Euro)“, stellte der Bürgermeister heraus.
Einst hatte Fürstensee vor den Toren der Residenzstadt Neustrelitz mit der „Goldenen Wiege“ eine nicht nur von Einheimischen geschätzte Gaststätte. Jetzt geht es in der Lindenstraße 7 so ganz anders zu. Veterinärin Dr. Regina Kolbatz hat im Dorf unter dieser Adresse eine eigene Praxis für Groß- und Kleintiere eröffnet, neben beispielsweise Hunden und Katzen auch für stattlichere Patienten, Pferde und Rinder. Wo im Saal in früheren Jahren das Tanzbein geschwungen wurde, sind jetzt Operationen an der Tagesordnung. Gleich nebenan ist das Labor, das aufwändige Einholen von Befunden außer Haus kann also minimiert werden. Zwei Behandlungsräume, Aufwachbereich, sogar an eine Apotheke ist gedacht.
Große Herausforderung
Rund neun Jahre lang hat der Umbau des Objektes gedauert. Das war eine große Herausforderung für die Berufstätige. Immer hatte die 36-Jährige aber ihren handwerklich versierten Mann zur Seite, dem sie unendlich dankbar ist. Nun war endlich alles perfekt für den beruflichen Neustart. Und der passt genau in den Kalender. Kollege Dr. Torsten Hummel aus Neustrelitz wird Ende Juli in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Dessen Patienten „erbt“ Regina Kolbatz.
Dr. Regina Kolbatz (links) und Mitarbeiterin Marie-Elisa Dittrich haben einen guten Draht zueinander.
Einst hatte Fürstensee vor den Toren der Residenzstadt Neustrelitz mit der „Goldenen Wiege“ eine nicht nur von Einheimischen geschätzte Gaststätte. Jetzt geht es in der Lindenstraße 7 so ganz anders zu. Veterinärin Dr. Regina Kolbatz hat im Dorf unter dieser Adresse eine eigene Praxis für Groß- und Kleintiere eröffnet, neben beispielsweise Hunden und Katzen auch für stattlichere Patienten, Pferde und Rinder. Wo im Saal in früheren Jahren das Tanzbein geschwungen wurde, sind jetzt Operationen an der Tagesordnung. Gleich nebenan ist das Labor, das aufwändige Einholen von Befunden außer Haus kann also minimiert werden. Zwei Behandlungsräume, Aufwachbereich, sogar an eine Apotheke ist gedacht.
Große Herausforderung
Rund neun Jahre lang hat der Umbau des Objektes gedauert. Das war eine große Herausforderung für die Berufstätige. Immer hatte die 36-Jährige aber ihren handwerklich versierten Mann zur Seite, dem sie unendlich dankbar ist. Nun war endlich alles perfekt für den beruflichen Neustart. Und der passt genau in den Kalender. Kollege Dr. Torsten Hummel aus Neustrelitz wird Ende Juli in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Dessen Patienten „erbt“ Regina Kolbatz.
Die Tierärztin hat sich auch schon ihre Strategie zurechtgelegt. Sie bietet Terminsprechstunden nach telefonischer Vereinbarung an, auch mit Rücksicht auf die Tiere, denen Wartezeiten erfahrungsgemäß nicht gut bekämen. Und das erleichtere auch ihr das Arbeiten. Natürlich ist sie für Notfälle ebenfalls erreichbar. Übriges werden Pferde und Rinder natürlich nicht in der Praxis vorstellig. Da ist die Tierärztin mobil und kommt direkt in den Stall. Was ihr besondere Freude macht? Tatsächlich die Zahnbehandlung bei Pferden. Es sei doch schön, wenn die wieder gut kauen könnten! Und Trächtigkeitsuntersuchungen mag die Tiermedizinerin auch. Neues Leben…
In Hannover Tiermedizin studiert
Dr. Regina Kolbatz, Mutter von drei Kindern, hat bis 2013 an der Tierärztlichen Hochschule in Hannover Tiermedizin studiert und im 2018 promoviert. In einer Praxis an der Ostsee hat sie ihr berufliches Debüt gegeben. Weitere Stationen waren die Pferdeklinik Demmin und eine Tierarztpraxis in Penzlin. Nun also hat sie sich freigeschwommen und wagt die Selbstständigkeit. Begleitet wird sie dabei von der Tiermedizinischen Fachangestellten Marie-Elisa Dittrich. Die beiden Frauen haben bereits in der Vergangenheit gut zusammengearbeitet.
Dr. Regina Kolbatz (rechts) und Marie-Elisa Dittrich haben einen guten Draht zueinander.
Einst hatte Fürstensee vor den Toren der Residenzstadt Neustrelitz mit der „Goldenen Wiege“ eine nicht nur von Einheimischen geschätzte Gaststätte. Jetzt geht es in der Lindenstraße 7 so ganz anders zu. Veterinärin Dr. Regina Kolbatz hat im Dorf unter dieser Adresse eine eigene Praxis für Groß- und Kleintiere eröffnet, neben beispielsweise Hunden und Katzen auch für stattlichere Patienten, Pferde und Rinder. Wo in früheren Jahren das Tanzbein geschwungen wurde, sind jetzt Operationen an der Tagesordnung. Gleich nebenan ist das Labor, das aufwändige Einholen von Befunden außer Haus kann also minimiert werden. Zwei Behandlungsräume, Aufwachbereich, sogar an eine Apotheke ist gedacht.
Rund neun Jahre lang hat der Umbau des Objektes gedauert. Das war eine große Herausforderung für die Berufstätige. Immer hatte die 36-Jährige aber ihren handwerklich versierten Mann zur Seite, dem sie unendlich dankbar ist. Nun war endlich alles perfekt für den beruflichen Neustart. Und der passt genau in den Kalender. Kollege Dr. Torsten Hummel aus Neustrelitz wird Ende Juli in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Dessen Patienten „erbt“ Regina Kolbatz.
Der Zerlegebetrieb Mecklenburger Biofleischveredlungs-GmbH Waren wird heute offiziell eingeweiht. Zu den Gästen gehört auch Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus, der die Gesamtinvestitionen der Biopark Markt GmbH und der Biomanufaktur Havelland GmbH in Höhe von 2,5 Millionen Euro als klares Zeichen in den Ökostandort Mecklenburg-Vorpommern wertete. „Die Ausgangsbedingungen für die regionale Wertschöpfung mit ökologischen Erzeugnissen sind hierzulande aufgrund u.a. der Struktur der Betriebe, der ökologischen Erzeugung in sensiblen Naturgebieten oder der nachhaltigen Bewirtschaftung von Grünland mit Tierhaltung sehr gut und werden durch den Zerlegebetrieb weiter gestärkt“, betonte er.
Seit Februar 2023 wurde die Produktion in Waren Schritt für Schritt auf- und ausgebaut. Dazu gehörten u.a. Umbaumaßnahmen in einer vorhandenen Betriebsstätte, der Kauf und Einbau technischer Anlagen, die Einstellung von Personal sowie die erste und stufenweise Zerlegung von Bio-Schweinen, Bio-Rindern und Bio-Kälbern sowie Bio-Lämmer. Derzeit werden in Waren ca. 80 Tonnen Fleisch in der Woche zerlegt. Das entspricht 350 Bio-Schweinen, 150 Bio-Rindern, 40 Bio-Kälbern und 30 Bio-Lämmern, wobei eine Steigerung der Produktionskapazität auf 160 Tonnen Fleisch wöchentlich möglich ist.