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Betriebshof, Eröffnung, Leu, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow, Tag der offenen Tür, Tesch, Unger, Verkehr

Das Verkehrsunternehmen Unger GmbH hat mit einem Tag der offenen Tür heute seinen neuen Betriebshof am Ortseingang Mirow aus Richtung Wesenberg direkt an der B 198 offiziell eröffnet. Nach Abriss der Altsubstanz auf dem Gelände 2019, einst an der Bahnstrecke von Neustrelitz nach Mirow Holzplatz, zuletzt brach liegend, hatten 2021 die Bauarbeiten begonnen. Es entstanden eine Bushalle, die zwölf Fahrzeuge fasst, und ein benachbartes Verwaltungsgebäude Das Projekt ist mit LEADER-Mitteln gefördert worden. Sieben Mitarbeiter sind hier beschäftigt. Auf dem Gelände des Verkehrshofes können auch Urlaubsreisen gebucht werden.
Die Unger GmbH ist ganzjähriger Ansprechpartner für den Bereich Mirow, Rechlin und Röbel im Hinblick auf Linienverkehr, aber auch Kur-, Schiffs- und Busreisen. Sie gehört seit 2017, als sich die Familie in den Ruhestand begab, zum Firmenverbund Becker-Strelitz-Reisen Neustrelitz und GFB Reisen Neubrandenburg, in dem auch Marken in Goldenstädt bei Schwerin, Bergen auf Rügen, Ludwigslust und Hagenow vertreten sind. „Die ohnehin etablierte Unger GmbH hat sich mit dem neuen Verkehrshof gut positioniert“, schätzte Robert Leu, Geschäftsführer des Verbundes, vor den zahlreich zur Eröffnung in Mirow erschienenen Gästen ein. „Mit der Entscheidung für diesen Standort fördert Unger die Regionalität und leistet einen wichtigen Impuls für die Infrastruktur in Mirow.“ Es gebe allen Grund zum Optimismus, denn der Firmenverbund verfüge über eine beeindruckende Flotte moderner Fahrzeuge für den Personentransport, die mit den neuesten Technologien ausgestattet sein, um Sicherheit und Komfort zu gewährleisten.
Schritt für Schritt, auch wenn es dauert
Mirows Bürgermeister Henry Tesch freute sich über die „schön aufgeräumte Situation“ am Ortseingang, verbunden mit der Investition in der Stadt, die in die Region ausstrahle. „Hier wird Verantwortung übernommen“, bescheinigte er dem Unternehmen. „Das Engagement passt gut in unser Stadtentwicklungskonzept, wir haben schnell die Genehmigung erteilt. Heute ist für uns ein schöner Tag.“ Und wenn einer in einer kleinen Stadt so einen Weg gehe, dann schaue auch der Nächste und komme vielleicht zu dem Schluss, dass es sich lohne. So wird die Kaufhauskette Stolz direkt neben dem Verkehrshof bauen (Strelitzius berichtete). „Schritt für Schritt, auch wenn es manchmal ein bisschen dauert“, blickte der Bürgermeister voraus.
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