Am morgigen Dienstag, den 27. August, kommt der „Demokratie auf Achse“-Bus nach Mirow. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landeszentrale für politische Bildung und des Landesbeauftragten für die Aufarbeitung der SED-Diktatur sind mit zahlreichen Bildungs-, Informations- und Beratungsangeboten in ganz Mecklenburg-Vorpommern unterwegs. Zwischen 12 und 18 Uhr wird das Busteam am Unteren Schloss haltmachen.
Alle Interessierten haben die Möglichkeit, sich über das umfangreiche Angebot an kostenfreien Materialien der Landeszentrale und des Landesbeauftragten zu informieren. Außerdem können direkt am Bus Anträge auf Einsicht in die Stasi-Akten gestellt werden. Hierfür ist ein Personalausweis mitzubringen.
Auch zu allgemeinen Fragen der Rehabilitation erteilt die Mitarbeiterin des Landesbeauftragten Auskunft und bietet erste Beratung an. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen ins Gespräch zu kommen und die Informations- und Beratungsangebote in Anspruch zu nehmen.
„Unsere Mobilitätsoffensive zeigt Wirkung. In den ersten 500 Tagen waren alle Beteiligten mit viel Tempo unterwegs. Die Rufbusse sorgen an immer mehr Orten für neue Mobilität – die Nutzerzahlen verdoppeln sich teilweise im Wochentakt. Mit unseren auf 29 Euro vergünstigten Deutschlandtickets sind Senioren und Azubis aus MV deutschlandweit günstig unterwegs. Im ersten Jahr wurde allein unser Deutschlandticket für Seniorinnen und Senioren mehr als 420.000 mal verkauft. Immer mehr neue Regiobuslinien verbinden jetzt in enger Taktung unsere Städte und Dörfer.“ Das hat Reinhard Meyer, Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit mit Blick auf die vor 500 Tagen (5. April 2023) vorgestellte Mobilitätsoffensive Mecklenburg-Vorpommern gesagt.
Ziel der Mobilitätsoffensive MV ist es, mit attraktiven Angeboten eine verbesserte Mobilität insbesondere im ländlichen Raum zu schaffen. Dafür werden drei Säulen der Mobilität gestärkt und weiterentwickelt: Der Schienenpersonennahverkehr wird mit neuen Angeboten und einer schnelleren Taktung ausgebaut und es wird in die Schieneninfrastruktur investiert. Neu eingeführte Regiobuslinien bilden ein neues, die Zentren und ländlichen Räume des Landes verbindendes Netz. Landesweit wird ein System von Rufbussen eingeführt, das es auch den Menschen in kleineren Orten ermöglicht, ohne eigenes Verkehrsmittel mobil zu sein.
Reinhard Meyer: „Die Rufbusse sind schon jetzt ein echtes Erfolgsmodell und werden wunderbar angenommen. In vier von sechs Landkreisen sind die Rufbusse schon heute flächendeckend im Einsatz und auch in den Landkreisen Vorpommern-Rügen und Vorpommern-Greifswald wird der Service Schritt für Schritt weiter ausgebaut.“
Auch beim Ausbau des Angebots auf der Schiene zeige die Mobilitätsoffensive Ergebnisse: „Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2023 hat das Land MV rund 1,2 Millionen Leistungskilometer zusätzlich bestellt, das ist die größte Steigerung des Angebots im Schienenpersonennahverkehr seit der Bahnreform 1994/1995.“ Zur Wahrheit gehöre aber auch, dass die vielen Baustellen und der Mangel an Personal und Material bei der Bahn Spuren hinterlasse: „Der jahrzehntelange Investitionsstau bei der Bahn bremst unsere Mobilitätsoffensive auf der Schiene ein Stück weit aus. Es braucht Geduld, bis die Investitionen greifen und die Situation auf der Schiene flächendeckend besser wird.“
Am Donnerstagmittag kurz nach 13 Uhr sind ein regionaler Bus und ein Pkw auf der L 28 in einer Kurve zwischen Sandhagen und Schwichtenberg zusammengestoßen. Aus jetziger Sicht hat der Busfahrer gegen das Rechtsfahrgebot verstoßen – ist also nicht richtig in seiner Spur unterwegs gewesen. Der Pkw wurde durch den Aufprall noch mehrere Meter die Straße entlanggeschoben.
Die beiden 67-jährigen Insassen des PKW wurden beim Unfall leicht verletzt. Das Auto musste abgeschleppt werden. Der 26-jährige Busfahrer und ein ebenfalls 44-jähriger Mitfahrer blieben unverletzt und konnten nach der Unfallaufnahme den Bus wegfahren. Der Schaden beträgt etwa 50.000 Euro.
Die Landesstraße 28 war für etwa eine Stunde am Unfallbereich voll gesperrt. Gegen den Busfahrer wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung und Verstoß gegen das Rechtsfahrgebot ermittelt.
Klimafreundlich zu Ostern mit der Südbahn zu den touristischen Destinationen der Mecklenburgischen Seenplatte: Zum Saisonstart wird an den Wochenenden die Südbahn – von Parchim über Lübz und Karow nach Plau am See (RB19) sowie zwischen Waren (Müritz), Malchow und Plau (RB15) – wieder Fahrt aufnehmen. „Die Südbahn ist wichtig für die in der Region lebenden Menschen und für den Tourismus. Der Saisonverkehr ist Teil eines nachhaltigen, zukunftsweisenden, modernen Mobilitätskonzeptes für die Region – unter Einbeziehung von Bahn, Bus und Rufbus Mecklenburg-Vorpommern. Ein gutes Beispiel dafür ist die erste Regiobuslinie der Region, die seit Dezember 2023 zwischen Neustrelitz und Waren (Müritz) verkehrt. Zum 01. Mai wird diese bis Röbel (Müritz) verlängert. Über den Saisonverkehr entstehen mehr Möglichkeiten, die attraktiven Ausflugsmöglichkeiten in Mecklenburg-Vorpommern auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Ines Jesse.
Saisonverkehr auf der Südbahnstrecke
Das Land wird in Zusammenarbeit mit den Landkreisen Mecklenburgische Seenplatte und Ludwigslust-Parchim sowie dem Eisenbahninfrastrukturunternehmen Regio Infra Nord-Ost auch in diesem Jahr wieder die Südbahnstrecke mit einem Saisonverkehr beleben. Vom 29. März bis 01. April sowie vom 11. Mai bis 08. September 2024 fahren freitags, samstags, sonntags und feiertags Züge der ODEG zwischen Plau am See und der Inselstadt Malchow sowie zwischen Plau am See und Parchim. Zusätzlich fahren Saisonzüge am 28. März und 08. Mai (wie freitags) und am 09. und 10. Mai (wie samstags/sonntags) auf den Strecken Waren (Müritz) – Inselstadt Malchow – Plau am See und Parchim – Lübz – Plau am See. Während der Sommerferien in Mecklenburg-Vorpommern werden die Züge der RB15 darüber hinaus auch wieder montags bis freitags von der Inselstadt Malchow via Malchow Krebssee nach Alt Schwerin verlängert.
Seit Sommer 2020 bedient die Linie RB19 an den Wochenenden in der Hauptsaison die Strecke Parchim – Plau am See. Aus der anderen Richtung wird die Linie RB15 aus Waren (Müritz) über Malchow und Karow bis Plau am See verlängert. Der 2020 zunächst mit einzelnen Zügen gestartete Saisonverkehr wird seit Sommer 2022 im Zweistundentakt angeboten. Eine zusätzliche bessere Verzahnung mit Bussen und Rufbussen sorgt dafür, dass jeder Zielort in der Region erreichbar ist.
„Unser Anspruch ist, den Saisonverkehr den Fahrgästen als verlässliche Konstante anzubieten. Mit dem Südbahnsaisonverkehr setzen wir nunmehr im fünften Jahr ein klares Statement in punkto nachhaltiges Reisen im Zuge der Mobilitätsoffensive für unser Land“, betont Daniel Bischof, Geschäftsführer der VMV-Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern. „Mit dem Deutschland-Ticket nutzen Sie die Züge und Busse in der Region darüber hinaus zu unschlagbar günstigen Konditionen.“
„Seit fünf Jahren ist die Südbahn ein unverzichtbarer Teil unserer Verkehre und trägt maßgeblich zur Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner sowie zum Tourismus in der Region bei. Ihr saisonaler Betrieb integriert ein innovatives Verkehrskonzept, das Bahn und Bus nahtlos verbindet. Das kontinuierliche Vertrauen des Landes Mecklenburg-Vorpommern und der Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern in die ODEG stärkt uns und unser Engagement für die Region. Unsere Linien der RB15 und RB19 bieten eine zuverlässige Verbindung mit einem optimierten Fahrplan im zweistündlichen Takt, der es Reisenden ermöglicht, die Schönheit der Region bequem zu erkunden“, sagt Lars Gehrke, Geschäftsführer der ODEG.
Die Neubrandenburger Verkehrsbetriebe (NVB) beteiligen sich am 2. Februar nicht am bundesweiten Streik. Die Stadtbusse fahren planmäßig, teilen die Stadtwerke mit. Für die NVB gibt es aktuell einen gültigen Tarifvertrag.
In der Vier-Tore-Stadt sind in diesem Jahr deutlich mehr Fahrgäste mit Stadtbussen unterwegs gewesen. In einer vorläufigen Bilanz zählen die Neubrandenburger Verkehrsbetriebe (NVB) rund 4,75 Millionen Fahrgäste. Seit dem Einbruch während der Pandemie-Zeiten – 2020 und 2021 wurden nur rund 2,6 Millionen Fahrgäste gezählt – sind die Zahlen stetig gewachsen. Der Anstieg in diesem Jahr ist in Teilen auch auf die Einführung des Deutschlandtickets im Mai zurückzuführen. Inzwischen ist das Niveau aus dem Vor-Corona-Jahr 2019 fast erreicht. Damals hatten die NVB 4,9 Millionen Fahrgäste gezählt. Im kommenden Jahr könnte diese Zahl erstmals übertroffen werden, so die Prognosen.
Die insgesamt 30 NVB-Busse fahren im Jahr eine Strecke von rund 1,2 Millionen Kilometern. Elf Buslinien bedienen 207 Haltestellen. Im neuen Jahr fahren die Neubrandenburger Busse weiter nach dem alten Fahrplan. Damit behalten auch die gedruckten Fahrplanhefte aus 2023 weiter Gültigkeit. Die Ticketpreise bleiben unverändert.
Umstieg auf emissionsfreie Antriebe beginnt 2024
Und noch eine gute Nachricht haben die Neubrandenburger Verkehrsbetriebe. Sie erwarten im kommenden Jahr die ersten E-Busse. Die Stadtflotte soll bekanntlich schrittweise auf Elektroantrieb umgerüstet werden. Wenn alles läuft wie geplant, werden 2024 die ersten sechs E-Busse durch die Vier-Tore-Stadt rollen. Die Fördermittel dafür sind vom Landkreis Mecklenburgische Seenplatte bereits bewilligt. Eine Machbarkeitsstudie des Fraunhofer Instituts hatte ergeben, dass Elektroantriebe für die NVB am besten geeignet sind.
Am heutigen Montag kam es in der Neubrandenburger Ziolkowskistraße zu einem Unfall unter Beteiligung eines Stadtbusses sowie einer Fußgängerin, bei welchem Letztere lebensbedrohlich verletzt wurde. Gegen 7.10 Uhr bog der Bus aus der Robert-Koch-Straße kommend nach links auf die Ziolkowskistraße ein, welche soeben von der 57-jährigen Fußgängerin überquert wurde. Der 49 Jahre alte Busfahrer übersah die Fußgängerin. Durch den Zusammenstoß stürzte die Frau und geriet unter den Bus. Die Fußgängerin wurde nach ihrer Bergung ins Klinikum Neubrandenburg gebracht. Der Fahrzeugführer des Busses erlitt einen leichten Schock und wurde medizinisch betreut. Für den Zeitraum des Rettungseinsatzes musste der gesamte Kreuzungsbereich voll gesperrt werden, anschließend wurde bis zur abschließenden Untersuchung der Unfallstelle die Ziolkowskistraße bis ca. 11.15 Uhr gesperrt. Ein Sachschaden entstand nicht.
Der genaue Unfallhergang, unter anderem ob die Bedarfsampel der Fußgängerin Grün zeigte und warum der Busfahrer die Dame nicht wahrnahm, ist noch in der Klärung. Zur Unterstützung bei der polizeilichen Unfallaufnahme kam ein DEKRA-Gutachter vor Ort.
Der Polizei sind derzeit keine Zeugen des Unfalls bekannt. Personen, welche Hinweise zum Hergang geben können, werden gebeten sich beim Polizeihauptrevier Neubrandenburg unter 0395-55825224 oder über die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de zu melden.
Ab dem 16. Oktober werden auf Wunsch des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte durch die MVVG zusätzliche Leistungen u.a. insbesondere auf folgenden Buslinien am Wochenende oder in den Abendstunden bereitgestellt: Linie 11, 12, 20, 300, 301, 400, 401, 403, 500, 504, 528, 600 und 615.
Alle aktuellen Fahrpläne, weitere Informationen und Auskünfte über die Linien sind auf der Webseite www.mvvg-bus.de unter Fahrpläne (PDF), über die Mobilitätszentrale Mecklenburgische Seenplatte am Zentralen Omnibusbahnhof Neubrandenburg, werktags von Montag bis Freitag von 6 bis 18 Uhr, telefonisch unter der Rufnummer 0395/35176350 oder per E-Mail an mobilitaetszentrale@mvvg-bus.de zu erhalten.
Aufgrund der Vollsperrung durch den Verkehrsunfall auf der B 192 am gestrigen Freitag zwischen Neubrandenburg und Wulkenzin (Strelitzius berichtete) wendeten viele Fahrzeuge auf der Bundesstraße, um die Unfallstelle zu umfahren. So wollte auch der 60-jährige Fahrer eines Reisebusses dem Stau entgehen und begann das Wendemanöver. Aufgrund der Länge seines Gefährts gelang es dem Busfahrer nicht. Stattdessen geriet er mit den Hinterrädern auf den Grünstreifen, fuhr sich fest und stand mit dem Rest des Busses quer auf der B 192. Er blockierte dadurch beide Fahrspuren.
Durch einen herbeigerufenen Abschleppdienst konnte der Bus nach mehreren Versuchen wieder auf die Fahrbahn gesetzt werden. Das missglückte Wendemanöver hatte eine weitere Vollsperrung der B 192 von etwa 4 Stunden zur Folge.
Am Dienstag und Mittwoch dieser Woche ist der Bus von Johannes Arlt wieder in der Region unterwegs. Während der Bundestagsabgeordnete in der Sommerpause ist, sind seine Mitarbeiter weiter für die Bürger da. Am Dienstag, den 1. August fährt das mobile Büro südlich der Müritz das Dorf Peetsch bei Mirow an und steht von 13 bis 15 Uhr auf der Höhe von Peetsch Nr. 8. Danach fährt der Bus von Johannes Arlt weiter nach Kambs, einem Ortsteil von Bollewick. Dort parkt er von 15.30 bis 17 Uhr in der Nähe der Dorfkirche.
Am Mittwoch, den 2. August, ist das mobile Büro in Sorgenlos, einem Ortsteil von Peenehagen, anzutreffen. Der Bus wird zwischen 13 und 15 Uhr gut sichtbar im Ortszentrum von Sorgenlos an der Landstraße stehen. Am Mittwochnachmittag, von 15.30 bis 17.30 Uhr, kommt das mobile Büro nach Neu-Falkenhagen, einem Vorort von Waren, und wird sich einen Platz an der Birkenstraße suchen. Die Beachflag weist den Weg.
Der Teamplayer aus dem mobilen Büro hat Informationen zu aktuellen Themen dabei, zum Beispiel zum aktuellen Entwurf des Gebäude-Energie-Gesetzes (GEG). Er notiert Fragen, Themen oder Probleme, was immer Passanten oder Interessierte ansprechen möchten. Und er gibt Bürgeranliegen an den Bundestagsabgeordneten weiter.