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Schlagwort-Archiv: Bürger

Wassermassen überschwemmen L 28 in Sandhagen und bedrohen erneut Grundstücke

22 Sonntag Feb. 2026

Posted by Strelitzius in Feuerwehr

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Schlagwörter

Bürger, Überschwemmung, Grundstücke, L28, Mecklenburgische Seenplatte, Sandhagen

Fotos: R. Wegner

Das Desaster kam mit Ansage. Bereits letztes Wochenende war klar, dass bei steigenden Temperaturen die Lage an diesem Wochenende dramatisch wird. Bei Temperaturen um 8 Grad und reichlich Niederschlag drang das Wasser nun von den Feldern im Umkreis von mehr als 1 km auf die Landesstraße L 28 in der Ortslage Sandhagen vor.

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Mobiles Büro von Johannes Arlt rollt durch die südliche Müritz-Region

18 Sonntag Juni 2023

Posted by Strelitzius in Politik

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Schlagwörter

Bürger, Altenhof, Boek, Bundestagsabgeordneter, Fincken, Johannes Arlt, Ludorf, Mecklenburgische Seenplatte, Retzow, Solzow, Sprechstunde

Das mobile Büro des Bundestagsabgeordneten Johannes Arlt fährt diese Woche von Dienstag bis Donnerstag durch die südliche Müritz und macht Station in Retzow, Boek, Solzow, Ludorf, Altenhof und Fincken. Tisch und Bänke werden aufgestellt. Getränke, Papier und Stift und Laptop liegen für Bürgergespräche bereit. 

Hier die Termine der Reihe nach: 
Am Montag, den 19. Juni öffnet das „feste“ Wahlkreisbüro von Johannes Arlt im HubMüritz in Sietow, Neubaustr. 14a von 9.30 bis 15 Uhr seine Türen.
Am Dienstag, den 20. Juni kommt der Bus mit dem mobilen Büro von Johannes Arlt nach Rechlin, und zwar von 13 bis 15 Uhr auf die Dorfstraße im Ortsteil Retzow, und von 15.30 bis 17 Uhr in die Boeker Straße im Ortsteil Boek. 

Am Mittwoch, den 21. Juni, fährt der Bus des Bundestagsabgeordneten zuerst nach Solzow. Dort steht er von 14 bis 15.30 Uhr in der Langen Straße. Danach fährt er weiter nach Ludorf und macht von 16 bis 17.30 Uhr auf dem Parkplatz Am Kanalweg Station.

Am Donnerstag kommt das mobile Büro von Johannes Arlt zuerst nach Altenhof in die Freyensteiner Chaussee, wo es von 14.30 bis 16.30 Uhr Bürgersprechstunde anbietet. Gegen Abend geht es weiter nach Fincken. In Fincken steht das mobile Büro des Bundestagsabgeordneten von 17 bis 19 Uhr in der Dörpstrat. Auch wer keine politischen Themen ansprechen möchte, ist zum Schnacken willkommen.

Hoteliers präsentieren Rettungskalender

27 Sonntag Sep. 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Schlagwörter

Bürger, Kultur, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Theater

Foto(19)

Eine tolle Idee, die da bei einer privaten Feier am vergangenen Freitag im Neustrelitzer Hotel Schlossgarten vorgestellt wurde. Jürgen Haase, einer der beiden Chefs des Hauses, zeigte den Gästen das bereits fertige Deckblatt eines Rettungskalenders 2016. Er trägt den Titel „Landestheater in höchster Not“.

Er soll ab Oktober im Hotel, im Theater und an weiteren Orten in Neustrelitz zu kaufen sein. Der Erlös fließt der existenzbedrohten Bühne beispielsweise zur Kofinanzierung einer Inszenierung zu. Für den Kalender haben sich Theaterschaffende in Betriebe und Einrichtungen der Stadt und ihres Umlandes begeben und sich ablichten lassen.

Ausgedacht hat sich die ganze Sache Hotelier Thomas Kraus, wie Jürgen Haase mir erzählte. „Wir beide hoffen natürlich, dass sich der Kalender gut verkauft. Der Preis ist noch nicht endgültig kalkuliert, aber so um die zehn Euro pro Stück sollten nach Abzug der Produktionskosten schon für das Theater abfallen.“

Haase und Kraus, die vor Eröffnung des eigenen Hotels die Theaterkantine betrieben hatten, sind dem Bühnenhaus der Residenzstadt nach wie vor sehr verbunden und haben das bereits auf vielfältige Weise unter Beweis gestellt.

TOG-Gesellschafter treffen Brodkorb

18 Freitag Sep. 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Schlagwörter

Bürger, Kultur, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Politik, Theater

Die drei Gesellschafter der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz (TOG) sitzen heute Nachmittag am Tisch von Kultusminister Mathias Brodkorb (SPD), um jede Menge offener Fragen im Zusammenhang mit der vom Land angestrebten Theaterfusion im Nordosten anzusprechen. Das erfuhr Strelitzius in einem Telefonat mit der Neustrelitzer Rathaussprecherin Petra Ludewig. Das Gespräch in Schwerin sei kurzfristig zustande gekommen.

Bürgermeister Andreas Grund wird Brodkorb ein Schreiben übergeben, in dem die Stadt Neustrelitz noch einmal wichtige Punkte zusammengefasst hat. Sie betreffen die Zukunft der Tanzkompanie, den Erhalt der Strukturen der TOG bis zu einer tatsächlichen Fusion und die Verwendung von Zuschüssen der Stadt und des Landes im möglichen Fusionsprozess. Ob Grund dabei tatsächlich Druck aufbauen kann, bleibt abzuwarten. Mit diesem Auftrag haben ihn jedenfalls die Stadtvertreter aus ihrer gestrigen Sitzung entlassen.

Dabei war erwartungsgemäß das vom Theaternetzwerk angestrebte Bürgerbegehren zur Rettung des Viersparten-Theaters mit großer Mehrheit für nicht zulässig erklärt worden. Die Kommunalverfassung ließ keine andere Möglichkeit zu, nachdem Rechtsexperten des Landkreises das Begehren wegen inhaltlicher Schwächen und Formfehlern negativ beschieden hatten. Die Fraktionen verlangen von Grund aber, den ersichtlichen Bürgerwillen auch bei den Verhandlungen mit dem Land zur Geltung zu bringen.

Neben dem heutigern Brodkorb-Termin soll zeitnah eine gemeinsame Sitzung des Ministers mit den Kulturausschüssen von Neubrandenburg, Neustrelitz und des Kreistages stattfinden. Unabhängig davon hat Bürgermeister Andreas Grund dem TOG-Intendanten Joachim Kümmritz in Absprache mit den anderen Gesellschaftern den Auftrag erteilt, zu einem möglichen Alleingang der TOG einen Wirtschaftsplan zu erarbeiten.

Kenner der Materie halten ein solches Autonomie-Szenario ohne empfindliche Abstriche am bisherigen Leistungsspektrum allerdings für nicht denkbar. Das Land würde sich in Größenordnungen aus der Theaterfinanzierung zurückziehen. Das hat Brodkorb bereits durchblicken lassen. Seine Kritiker bezeichnen diese Haltung als Erpressung. Pragmatiker verweisen darauf, dass Schwerin halt am längeren Hebel sitze.

Theaternetzwerk macht wieder mobil

16 Mittwoch Sep. 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Schlagwörter

Bürger, Kultur, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Politik, Theater

Netzwerk

Das Theaternetzwerk Mecklenburgische Seenplatte hat für den morgigen Donnerstag um 19.30 Uhr zur öffentlichen Stadtvertretersitzung im Neustrelitzer Rathaus alle seine Anhänger aufgerufen. Den Abgeordneten liegt nach gleichlautender Entscheidung der Kommunalaufsicht des Landkreises nun eine Verwaltungsvorlage auf dem Tisch, mit der das vom Netzwerk angestrebte Bürgerbegehren in der Residenzstadt zum Erhalt der Theater und Orchester GmbH in ihren jetzigen Strukturen für unzulässig erklärt werden soll. Für das Begehren waren rund 4000 Unterschriften gesammelt worden.

Das Stadtparlament kann rechtlich bedingt nur der Entscheidung der Kommunalaufsicht des Landkreises folgen. Auch der Kultur- und Bildungsausschuss sowie der Hauptausschuss hatten sich in den vergangenen Tagen mehrheitlich der Auffassung der Rechtsexperten angeschlossen und sie der Stadtvertretung empfohlen.

Wichtigster Punkt ist die Feststellung, dass das Bürgerbegehren nur anstrebe, was die Stadtvertretung bereits im Mai selbst angeschoben hat: Die Suche nach Alternativen zur vom Land angestrebten Fusion der Theater im Nordosten. Der Zusammenschluss würde zugleich das Ende des Viersparten-Theaters in Neustrelitz/Neubrandenburg bedeuten.

In einem offenen Brief, der allerdings diesmal die Unterschriften der führenden Netzwerker vermissen lässt, an Bürgermeister Andreas Grund und die Stadtvertreter wird von „fadenscheinigen juristischen Winkelzügen gesprochen, mit denen der deutlich manifestierte Bürgerwille abgewürgt werden soll“. Dies sei ein „politisches Armutszeugnis ersten Ranges“.

Kritiker werfen den Netzwerkern mangelnden Realitätssinn vor. So könne Neustrelitz als kleinster Gesellschafter innerhalb der TOG nie im Alleingang ein Viersparten-Theater stemmen. Statt dessen sollten die Fusionsverhandlungen mit dem Land genutzt werden, der Stadt und der Region so viel Theater wie möglich zu erhalten. Diese Position hat sich auch in der Stadtvertretung Neubrandenburg und im Kreistag durchgesetzt.

Starke Unterschiede beim Volksentscheid

07 Montag Sep. 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Schlagwörter

Bürger, Justiz, Mecklenburg-Strelitz, Politik

Noch ein paar regionale Zahlen zum gestrigen Volksentscheid über die Gerichtstrukturreform in die Blogrunde. Er ist ja bekanntlich an einer zu niedrigen Beteiligung der Wahlberechtigten gescheitert.

An den Godendorfern mit überdurchschnittlichen 45,4 Prozent und an den Grünowern mit 37,8 Prozent kann es nicht gelegen haben. Auch die Prieperter mit 36,3 Prozent und die Wustrower mit 32,6 Prozent liegen deutlich über dem Landesdurchschnitt von 23,7 Prozent.

Die 31 Prozent in Neustrelitz sind angesichts der Tatsache, dass der Stadt ja ihr Amtsgericht genommen worden ist, enttäuschend. Für Feldberg stehen bei der Landeswahlleiterin 26,2 Prozent zu Buche, für Wesenberg 24,6 Prozent, für Mirow 21,4 Prozent, für Burg Stargard 14,7 Prozent und für Woldegk ganze 10,9 Prozent. In der Kreisstadt Neubrandenburg haben 21,8 Prozent der Wahlberechtigten auch tatsächlich abgestimmt.

Nicht mal jeder Vierte beim Volksentscheid

06 Sonntag Sep. 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Schlagwörter

Bürger, Justiz, Mecklenburg-Strelitz, Politik

Beim Volksentscheid zur Gerichtsstrukturreform in Mecklenburg-Vorpommern haben die Gegner ihr Ziel verfehlt. Mit 316 595 Stimmen, 23,7 Prozent der Wahlberechtigten, war die Beteiligung zu niedrig. Knapp 450 000 Stimmen, das entspräche einem Drittel der 1,33 Millionen Wahlberechtigten in MV, wären erforderlich gewesen, um der Abstimmung Gültigkeit zu verschaffen.

Wie die Landeswahlleiterin am Abend mitteilt, haben sich landesweit 262 608 Bürger (83,2 Prozent) für ein Zurückdrehen der umstrittenen Reform ausgesprochen.
53 011 Abstimmende votierten dagegen. 976 Stimmen waren ungültig. In der Mecklenburgischen Seenplatte lag die Beteiligung am Volksentscheid bei
23,9 Prozent.

Volksentscheid läuft verhalten an

06 Sonntag Sep. 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Schlagwörter

Bürger, Justiz, Mecklenburg-Strelitz, Politik

Foto(5)

Verhaltener Auftakt in Wesenberg beim Volksentscheid zur Gerichtsreform: Bis 11 Uhr hatten gerade einmal 150 Wahlberechtigte ihre Stimme abgegeben. Der strömende Regen, aber auch die weiten Wege zur Abstimmung könnten sich auf die Beteiligung negativ auswirken.

So mussten trotz wiederholter Kritiken bei vorangegangenen Wahlen die Bürger aus Strasen und Hartenland wieder bis in die Woblitzstadt fahren, um ihre Stimme abzugeben. Andererseits sei das Briefwahlverfahren auch zu kompliziert, so dass es nicht wirklich eine Alternative sei, hieß es von Abstimmungshelfern.

Kritisch beurteilt wurde im Abstimmungsraum auch die hohe Hürde, die der Gesetzgeber vor einen Erfolg der Volksabstimmung aufgebaut habe. Und das, obwohl die geringe Wahlbeteiligung der letzten Jahre deutliche Signale der Politikverdrossenheit setze.

Um das Gesetz zur Gerichtsstrukturreform zu stoppen, müssen mehr als 50 Prozent der Abstimmenden „Ja“ ankreuzen. Diese Mehrheit muss zudem ein Drittel der Wahlberechtigten ausmachen. Das entspricht rund 450 000 Stimmen.

Morgen entscheidet das Volk

05 Samstag Sep. 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Schlagwörter

Bürger, Justiz, Mecklenburg-Strelitz, Politik

Entscheid

Bevor ich meinen Blog für heute schließe, sei noch einmal an den morgigen Volksentscheid zur Gerichtsstrukturreform erinnert. Der Gang zur Urne ist für uns alle nicht weniger als eine neue Form der demokratischen Mitbestimmung, von der wir Bürger Gebrauch machen sollten. Auch wenn die Hürden hoch sind, das unpopuläre Gesetz zu kippen. Nichts wäre schlimmer, als eine geringe Beteiligung.

In den letzten Wochen ist viel über die mangelnde Verständlichkeit des Stimmzettels geschrieben worden. In einem Satz für die Strelitzer: Wenn wir unser Amtsgericht in Neustrelitz zurück haben wollen, müssen wir mit Ja stimmen. Die Abstimmungsräume sind von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

Aufsicht lehnt Bürgerbegehren zum Theater ab

03 Donnerstag Sep. 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Schlagwörter

Bürger, Kultur, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Politik, Theater

Herber Rückschlag für die Theaternetzwerker: Die Kommunalaufsicht des Landkreises Seenplatte hat ein Bürgerbegehren zum Erhalt der Theater und Orchester GmbH in ihren jetzigen Strukturen für unzulässig erklärt. Das erfuhr Strelitzius durch einen Anruf bei Rathaussprecherin Petra Ludewig.

Die Rechtexperten machen gleich mehrere Gründe für ihre Entscheidung gegen das Votum geltend. Vor allem sei anzumerken, dass die Stadtvertretung ja bereits im Mai den Bürgermeister beauftragt habe, nach Alternativen zum Theaterkonzept des Landes zu suchen und auch die Möglichkeit des Alleingangs zu prüfen. Damit gebe es eine Beschlusslage im Sinne des angestrebten Bürgerbegehrens bereits.

Zusätzlich enthalte der Vorstoß der Netzwerker formale Fehler. So gebe es keine Kostendeckungsaussage seitens der Initiatoren, außerdem sei die Frist zur Beantragung des Bürgerbegehrens nicht eingehalten worden.

Der Kulturausschuss der Stadtvertretung hat in dieser Woche bereits mehrheitlich dem Parlament empfohlen, nun auch das Bürgerbegehren für unzulässig zu erklären. Die Stadtvertretung tagt am 17. September.

Die Volksabstimmung sollte stattfinden, nachdem sich rund 20 Prozent der wahlberechtigten Neustrelitzer für den Erhalt der jetzigen Theaterstrukturen ausgesprochen hatten. Ende Juli waren die Unterschriftenlisten an Stadtpräsident Christoph Poland übergeben worden.

Unterdessen hat Bürgermeister Andreas Grund wie angekündigt Protokolle von Verhandlungsrunden mit dem Land und Schriftwechsel zwischen dem Kultusministerium und der Stadt auf die Internetseite von Neustrelitz gestellt. Die umfangreiche Materialsammlung ist schwere Kost, aber auch aufschlussreich.

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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