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Beim Volksentscheid zur Gerichtsstrukturreform in Mecklenburg-Vorpommern haben die Gegner ihr Ziel verfehlt. Mit 316 595 Stimmen, 23,7 Prozent der Wahlberechtigten, war die Beteiligung zu niedrig. Knapp 450 000 Stimmen, das entspräche einem Drittel der 1,33 Millionen Wahlberechtigten in MV, wären erforderlich gewesen, um der Abstimmung Gültigkeit zu verschaffen.

Wie die Landeswahlleiterin am Abend mitteilt, haben sich landesweit 262 608 Bürger (83,2 Prozent) für ein Zurückdrehen der umstrittenen Reform ausgesprochen.
53 011 Abstimmende votierten dagegen. 976 Stimmen waren ungültig. In der Mecklenburgischen Seenplatte lag die Beteiligung am Volksentscheid bei
23,9 Prozent.