Die ehemalige Moskau-Korrespondentin der ARD Gabriele Krone-Schmalz hat den Westen für seine Russland-Politik scharf kritisiert. In einem Interview für die Hessische/ Niedersächsische Allgemeine (HNA) sagte die Journalistin und Friedensaktivistin, dass Russland die Verantwortung für den Ausbruch des Krieges trägt, aber dass die USA und Europa verantwortlich sind für dessen Fortführung als Stellvertreterkrieg.
Zugleich wirft Gabriele Krone-Schmalz den Entscheidungsträgern in der deutschen Politik und in den Leitmedien „ungeniertes Kriegsgeschrei“ vor.
Hier der Link zum kompletten Interview, auf das ich meine Leser gern hinweise:
Zum auch von Strelitzius beworbenen „Tag der Bibliotheken“ am vergangenen Dienstag hatte die Bibliothek im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz mit einer besonderen Rabattaktion um Neukunden und die Aktivierung von „Altkunden“ geworben Dieses Angebot wurde sehr gut genutzt, so dass die Bibliothek am Ende des Tages 30 Neuanmeldungen und 42 Ausweisverlängerungen verzeichnen konnte und damit nun über 1200 Nutzer*innen zählen kann.
Die Ausleihen beliefen sich an dem Tag auf fast 500 Medien – an normalen Tagen liegen die Ausleihzahlen bei ca. 300 Medien. „Nun hoffen wir natürlich, dass die neu gewonnenen Bibliothekskund*innen uns ebenso gern besuchen wie unsere ‚Stammkunden‘ und unsere aktuellen und vielseitigen Medienbestände ordentlich nutzen“, so Bibliotheksmitarbeiterin Elena Weingart.
Die RAAbatz – Medienwerkstatt Mecklenburgische Seenplatte (RAA M-V) freut sich, in Zusammenarbeit mit der Jugendkunstschule „Junge Künste“ Neubrandenburg eine Workshopreihe speziell für Jugendliche zu präsentieren. Diese Workshops behandeln wichtige Social Media Themen und bieten spannende Möglichkeiten zur Erweiterung des eigenen Wissens und Fähigkeiten.
Der erste Workshop „Instagram, Tik Tok & Co“ findet am 17. November von 15.30 bis 18.30 Uhr statt. In diesem Workshop werden verschiedene Social Media Plattformen wie Instagram, TikTok, WhatsApp, Facebook und YouTube näher beleuchtet. Die Teilnehmer erfahren mehr über die Besonderheiten dieser Plattformen und wie sie verantwortungsbewusst genutzt werden können.
Der zweite Workshop „Handyfotografie und kreative Contenterstellung für Social Media wird am 18. November von 10 bis 16 Uhr angeboten. Der dritte Workshop „Social Media für den Berufseinstieg nutzen findet am 8. Dezember von 15.30 bis 19.30 Uhr statt. Hier lernen die Teilnehmer, wie sie Social Media gezielt und professionell für ihren beruflichen Einstieg nutzen können, insbesondere auf Plattformen wie LinkedIn und Xing.
Alle Workshops sind kostenfrei und finden in der Jugendkunstschule „Junge Künste“ in Neubrandenburg, genauer gesagt an der Hochstr. 13 statt. Für weitere Informationen und zur Anmeldung stehen Anne Steffen und ihre Kontaktdaten zur Verfügung:
Am 24. Oktober wird deutschlandweit der „Tag der Bibliotheken“ gefeiert. In der Neustrelitzer Stadtbibliothek im Kulturquartier erhalten alle Nutzer*innen, die sich an diesem Tag neu anmelden oder deren Jahresgebühr fällig ist einen Rabatt. Erwachsene zahlen nur 10 € statt 25 €, die ermäßigte Gebühr ist auf 5 € reduziert. Jugendliche von 12 bis 17 Jahren sind ein Jahr kostenlos dabei! Die Bibliothek im Kulturquartier hat am 24. Oktober von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Nach der Festnahme eines 14-jährigen Tatverdächtigen im Fall des getöteten Kindes aus Pragsdorf (Strelitzius berichtete) haben Polizei und Staatsanwaltschaft am Nachmittag in Neubrandenburg eine Pressekonferenz gegeben. Das Regionalfernsehen neueins war dabei, hier der Bericht der Kollegen.
Unser gesellschaftliches Miteinander ist derzeit geprägt von einer Vielzahl an Themenfeldern mit einem hohen Diskurspotential. So zahlreich die kontroversen Themen sind, so vielfältig ist das Spektrum an Informationsquellen. Ob analoge oder digitale Medien: immer häufiger begegnen Informationssuchenden Fake News und Desinformation. Bei der großen Quantität an Quellen und der unterschiedlichen Qualität der Inhalte bleiben die zentralen Fragen „Wie gelingt Meinungsbildung heute?“ und „Welchen Einfluss hat dies auf unser demokratisches Miteinander?“
Zu diesem Thema sind alle Interessierten am 27. September herzlich zur 10. Demokratiekonferenz der Partnerschaft für Demokratie ab 15.30 Uhr in das Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz in Neustrelitz eingeladen. Die Veranstaltung möchte informieren, Austausch und Reflektion ermöglichen mit dem Ziel, Orientierungshilfen für den Umgang mit analogen und digitalen Medien zu geben und die Handlungssicherheit zu stärken.
In einem Impulsvortrag geht es um die Möglichkeiten kritischer Medienkompetenz als Grundlage für demokratische Widerstandsfähigkeit. Im Anschluss folgt eine Podiumsdiskussion mit Vertretenden aus Wissenschaft, Journalismus, Pädagogik und praktischer Medienarbeit. In drei Kleingruppen haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, stärker in den Austausch und die Vertiefung zu gehen sowie eine Sonderausstellung zu besuchen. Die aktuellen Projekte der Partnerschaft für Demokratie stellen sich vor und es werden Ideen für das Förderjahr 2024 gesammelt.
Medien gehören in unseren Alltag, machen Spaß und werfen Fragen auf. Die RAAbatz Medienwerkstatt der RAA M-V und die Stadt Waren (Müritz) laden am 2. September von 14 bis 17 Uhr alle Medieninteressierten in das Jugendzentrum JOO! ein, um dort auf dem FAMILIEN.MEDIENTAG 2.0 Medien zu entdecken und auszuprobieren. Interaktive Mitmachangebote und informative Vorträge bieten die Möglichkeit zum gemeinsamen Eintauchen ins Thema. Die Veranstaltung ist für Familien eine gute Gelegenheit, miteinander ins Gespräch über Medien zu kommen und ein besseres Verständnis für die Bedürfnisse und Herausforderungen jedes Familienmitglieds zu entwickeln.
Es werden Vorträge angeboten, in denen Kinder und Erwachsene erfahren können, wie das Internet funktioniert und warum Datenschutz notwendig ist. Die Content Creatorin Rike Radlader wird darüber berichten, wie man in Social Media eigenen Content gestalten und produzieren kann. Für Menschen, die ganz praktisch Medien ausprobieren wollen, gibt es spannende Mitmachangebote. Mit der Stop-Motion-Technik können eigene Geschichten zum Leben erweckt und kleine Trickfilme produziert werden. Virtuelle Welten werden mit einer selbstgebauten VR-Brille erkundet. Die Computerspielschule aus Greifswald informiert über Gaming und macht die digitale Spielewelt für Jung und Alt erlebbar. Außerdem berichten hiesige Journalisten über ihre Arbeit.
Einen digitalen 360-Grad-Rundgang durch die frühere Haftanstalt auf dem Neubrandenburger Lindenberg zu ermöglichen, ist das Ziel eines aktuellen Kooperationsprojektes der Hochschule Neubrandenburg und der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg. Im Mai dieses Jahres wurden die Räumlichkeiten digital erfasst. Seitdem wird das Material bearbeitet und für die öffentliche Präsentation vorbereitet. Mit einem Ergebnis ist im Herbst 2023 zu rechnen.
Enge Zusammenarbeit mit Zeitzeugen
Aufgrund der Größe der Haftanstalt wurden einzelne Räume und Flächen ausgewählt, die später digital zu sehen sein werden. Dieser Prozess wurde von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen begleitet, die zwischen 1987 und 1989 Inhaftierte des Ministeriums für Staatssicherheit in der Haftanstalt waren. Die Entscheidung fiel vor allem für Orte, die den Alltag in der Haftanstalt prägten, Teile der originären Grundstruktur sichtbar machen und einen gesamträumlichen Eindruck vermitteln.
Das hohe öffentliche Interesse an einem Blick hinter die Mauer zeigte sich im Sommer 2022, als rund 1.000 Menschen den Aktionstag Lindenberg nutzten, um die Haftanstalt zu begehen. Der digitale Rundgang macht auch Räume sichtbar, die damals nicht zu sehen waren.
Die Haftanstalt wurde in den Jahren 1987 bis 1989 von der Bezirksverwaltung des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) genutzt und Anfang der 1990er Jahre umgebaut. Danach folgte eine rund 30-jährige Nutzung als Justizvollzugsanstalt. Das Objekt wurde im Jahr 2018 geschlossen. Unterstützung erfährt das Projekt zur Digitalisierung des Objektes durch das Land Mecklenburg-Vorpommern und die Regionale Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie Mecklenburg-Vorpommern e. V. (RAA MV e.V.).
Über eine Videowand kann die Zeugnisübergabe auch vor dem Carolinum verfolgt werden.
Am Neustrelitzer Gymnasium Carolinum werden heute die Abiturzeugnisse übergeben. Um 14 Uhr geht das Programm in der Aula los, das über eine Videowand auch auf den Platz zwischen Schule und Strelitzhalle übertragen wird. Der feierliche Akt kann von allen, die nicht zum Carolinum kommen können, zusätzlich über den Live-Stream unten verfolgt werden, der ab 13.30 Uhr geschaltet ist.
Stellvertretend für das Filmteam von „Malika“ erhalten im „Latücht“ Lea Quandt aus Güstrow und die Neubrandenburgerin Monique Herdam (Zweite und Dritte von links) die Siegerurkunde im landesweiten Jugendvideowettbewerb „Die große Klappe“. Fotos: Ute Köpke
Klar ist es anders, wenn man sich statt online „live“ sieht und persönlich trifft. In diesem Jahr herrschte bei den landesweiten Wettbewerben des Neubrandenburger Jugendmedienfests an allen drei Tagen im „Latücht“ viel Trubel. Und natürlich Jubel bei der Preisverleihung am Freitagabend.
Zur Eröffnung am Mittwoch, 14. Juni, betonte Holm-Henning Freier als Geschäftsführer des veranstaltenden Vereins „Latücht – Film&Medien e.V.“ seine Freude, dass es jetzt „wieder richtig los gehe“ und die 28. Ausgabe des Jugendmedienfestes in Präsenz stattfinden könne. „Und dies bei einer recht hohen Zahl an Einreichungen. “
Von den insgesamt 70 Einreichungen gingen beim Radiowettbewerb „Freisprecher“, der in den Händen vom Kooperationspartner Mediatop Neubrandenburg lag, 14 Beiträge an den Start. Für die aus drei Experten bestehende Jury, unterstützt von Publikumsbewertungen, war die Auswahl recht schwer. So gab es zwei 3. Plätze mit der Honorierung einer digitalen Musikproduktion von David Aderhold aus Neubrandenburg und dem Podcast „Irgendwas mit Medien“ vom RAA MV, Klappe auf (jeweils 50 Euro Preisgeld). „Das Rempliner Schlossgespenst“ war das erste selbst produzierte Hörspiel von Schülern und Lehrern der Rempliner Schule und kam laut Jury für die tolle Idee, spannende Story und witzigen Charakteren auf den 2. Platz (150 Preisgeld). Angesichts der Liebe zum Detail vergab die Jury den Sieg als bester „Freisprecher“ an das DRK-Bildungszentrum Teterow für das Hörspiel „Der kleine Wassertropfen“, belohnt mit 250 Euro. Die Preisgelder für den Radiowettbewerb stiftete die Medienanstalt MV.