Vielfältig sind die Möglichkeiten zur kreativen Präsenz auch beim 31. Neubrandenburger Jugendmedienfest. Foto: Latücht e.V.
Veränderungen bieten Chancen und die aktuelle Diskussion zur Handynutzung an Schulen zeigt, wie wichtig die Vermittlung von Medienkompetenz ist. Kindern und Jugendlichen des Landes MV wird mit dem Neubrandenburger Jugendmedienfest vom 10. bis 12. Juni zum 31. Mal die Möglichkeit geboten, ihre Medienwerke im „Latücht“ vor Ort dem Publikum zu präsentieren, in die virtuelle Welt zu senden und sich mit anderen auszutauschen.
Am Dienstag, 27. Januar, diskutiert der Völkerrechtsexperte Prof. Dr. Christoph Safferling um 19 Uhr im Latücht Neubrandenburg über die Krise des internationalen Rechts – von Nürnberg bis zur Gegenwart. Die Veranstaltung, organisiert von der Heinrich-Böll-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern, der RAA MV und der Thalia Buchhandlung Neubrandenburg, stellt Safferlings neues Buch „Ohnmacht des Völkerrechts“ vor und fragt: Wie kann eine regelbasierte Ordnung in Zeiten von Kriegsverbrechen, doppelten Standards und politischer Blockaden durchgesetzt werden?
Es handelt sich um ein ausgesprochen eindrucksvolles Theaterstück über Ottlas Lebensgeschichte. Zitate Franz Kafkas durchziehen die Inszenierung. Ottla Kafka wurde 1943 in Auschwitz ermordet. Der Eintritt ist frei. Tickets sind an der Abendkasse sowie vorab telefonisch über das Latücht erhältlich.
Die Rostocker Finya Sorgenfrei und Oskar Kühn (4. und 5. von links) sind mutig mit ihrem Erstlingswerk „Light my Love“ im Landesweiten Jugendvideowettbewerb auf Platz 1 gelandet und können sich damit über „Die große Klappe“ sowie 500 Euro Preisgeld freuen. Fotos: Ute Köpke
Es ging heiß her beim 30. Neubrandenburger Jugendmedienfest (JMF) im Kino Latücht, und das eher weniger durch die parallellaufende Hitzewelle. Das Jubiläumsfest vom 2. bis 4. Juli war geprägt von Beiträgen mit spannenden Sichtweisen junger Medienmacher, schwierigen Juryentscheidungen und einem vielseitigen Rahmenprogramm. Das reichte vom Podcast-Workshop sowie einem Workshop zu Möglichkeiten der Animation, einer Tragikomödie aus MV – mit regionalen Darstellern besetzt – inclusive Filmgespräch, bis zur spannungsvoll erwarteten abschließenden Preisverleihung, gefolgt von der Aftershowparty mit der jungen Neubrandenburger Pop-Cover-Band „Nichtausberl!n“ zum atmosphärisch passenden Ausklang auf dem Innenhof.
„Inoffizielle Gefühle“, ein Recherchestück zu queerem Leben in der DDR, ist jetzt auch in Neubrandenburg zu sehen. Nach 13 ausverkauften Vorstellungen im Hotel Schlossgarten in Neustrelitz kommt das Stück der TOG nun am kommenden Wochenende auf die Bühne des KINO LATÜCHT.
Das Neubrandenburger Bündnis für Demokratie, Vielfalt und Lösungen veranstaltet anlässlich der Bundestagswahl ein Wahlforum. Die Veranstaltung wird am 16. Februar um 17 Uhr im Latücht, Große Krauthöferstraße 16, stattfinden. Die Schwerpunkte der Veranstaltung werden die Themen Zusammenhalt der demokratischen Kräfte, Wirtschaft und Soziales sowie Zuwanderung sein. Auf dem Podium werden Kandidierende zur Bundestagswahl aus der Region erwartet. Nach einem einführenden Podiumsgespräch können die Gäste an Thementischen mit den Politiker*innen in die Diskussion kommen. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Wer zuerst kommt, kann es sich in den Liegestühlen im Latücht-Garten bequem machen und seinen freien Sommer-Special-Drink „Cinema Royale“ bei den Sommerfilmtagen genießen. Fotos: Latücht e.V.
In schöner Atmosphäre unter freiem Himmel zu sitzen und einen guten Film zu schauen, das ist schon etwas Besonderes. Ein Kinogenuss, mit dem sich der Neubrandenburger Verein „Latücht – Film & Medien e.V.“ sehr gut auskennt. Zum 24. Mal organisieren die Latücht-Mitstreiter die überregional beliebten Neubrandenburger Sommerfilmtage. In diesem Jahr laufen vom 3. bis 11. August an drei Spielorten neun Filme.
„Wir entführen unsere Besucher in Geschichten, die mal abenteuerlich, mal voller Witz und Humor, mal voller Musik, mal voller Romantik sind und manchmal auch nachdenklich machen,“ heißt es seitens der Organisatoren. Auch in diesen Sommer wird der idyllische Latücht-Garten für das Mondscheinkino extra eingerichtet und gut 60 Gästen Platz bieten.
Doch los geht es traditionell im Treptower Tor. Um 19.00 Uhr beginnt hier am Sonnabend, 3. August, der Einlass zur musikalischen Eröffnung der 24. Neubrandenburger Sommerfilmtage. Ab 20 Uhr bietet die Formation „Jockel und Band“ sommerliche Musik von Eric Clapton bis Van Morrison und spielt auch eigene Titel. Platz zum Tanzen ist eingeplant, und Training für die Lachmuskeln dürfte nach dem Live-Konzert ab etwa 22 Uhr die französische 2024er Komödie „Oh la la – wer ahnt denn sowas?“ garantieren.
Auf Wetterumschwung eingestellt
Vorbereitet haben sich die Veranstalter auch auf unplanbare Wetteränderungen, und so kann im Fall der „Regen“-Fälle das Eröffnungsprogramm im Kino Latücht stattfinden. An den folgenden Sommer-Filmabenden beginnt um 20.30 Uhr der Einlass, ab dem 9. August schon um 20 Uhr. „Film ab“ heißt es gegen 21.45 Uhr, wenn der Himmel dunkel genug ist. Die Zeit zwischen den Sonntagen 4. und 11. August füllen sieben Filmabende mit brandaktuellen wie auch nachgefragten Filmstreifen im gemütlichen Latücht-Garten.
Viel Arbeit wie auch Spaß haben Bennet Kraus, Uta Zellmer und Leo Foppe (von links) bei der Organisation von drei landesweiten Wettbewerben und dem Rahmenprogramm für das 29. Neubrandenburger Jugendmedienfest.
„Das 29. Neubrandenburger Jugendmedienfest bietet eine tolle Möglichkeit, sich auszutauschen und zu vernetzen wie auch Tipps zu holen“, macht Leo Foppe deutlich. Der 24-Jährige gehört mit zum Organisationsteam des traditionellen Medienfestes, umgesetzt vom Neubrandenburger Verein „Latücht – Film & Medien e.V.“ in Zusammenarbeit mit dem Mediatop Neubrandenburg der Landesmedienanstalt MV.
Vom 12. bis 14. Juni werden drei landesweite Wettbewerbe ausgetragen. Dafür haben Medienmacher im Alter von 5 – 25 Jahren aus ganz Mecklenburg-Vorpommern ihre Beiträge eingereicht. „Thematisch sind Umweltschutz und Klima stark vertreten“, heißt es aus dem Organisationsteam. Zu dem gehört auch Uta Zellmer, Mitglied des Latüchtvereins: „Laut der Programmkommission, die die Auswahl für die Video-Wettbewerbe vornimmt, sprechen die Beiträge junges und ebenso älteres Publikum an. Die Filme sind inhaltlich hochwertig und ich freue mich, dass es so viele junge Menschen gibt, die in der Schule oder in ihrer Freizeit solche Projekte auf die Beine stellen.“