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Am Dienstag, 27. Januar, diskutiert der Völkerrechtsexperte Prof. Dr. Christoph Safferling um 19 Uhr im Latücht Neubrandenburg über die Krise des internationalen Rechts – von Nürnberg bis zur Gegenwart. Die Veranstaltung, organisiert von der Heinrich-Böll-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern, der RAA MV und der Thalia Buchhandlung Neubrandenburg, stellt Safferlings neues Buch „Ohnmacht des Völkerrechts“ vor und fragt: Wie kann eine regelbasierte Ordnung in Zeiten von Kriegsverbrechen, doppelten Standards und politischer Blockaden durchgesetzt werden?

Safferling, Direktor der Internationalen Akademie Nürnberger Prinzipien und Professor für Straf- und Völkerrecht an der Universität Erlangen-Nürnberg, analysiert in seinem Werk die Entwicklung des Völkerrechts seit 1945, von den Nürnberger Prozessen bis zu den aktuellen Konflikten in der Ukraine, im Nahen Osten und in Venezuela. Seine Bilanz ist ernüchternd, sein Appell scharf: Gerade Deutschland muss die völkerrechtlichen Standards einfordern. Das Recht verträgt keine Kompromisse. 

Die Diskussion wird moderiert von Dr. Constanze Jaiser (RAA MV e. V.). Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

https://www.dtv.de/buch/ohnmacht-des-voelkerrechts-28506

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