Dem Himmel ein Stückchen näher sein, die Verbindung zwischen Himmel und Erde zu spüren, darum geht es vielen Christen an Christi Himmelfahrt. Und diese Verbindung ist zu spüren, wenn am Ufer des Grünower Sees an der Steinmühle inmitten der Buchenwälder unter freiem Himmel Gottesdienst gefeiert wird.
Die Johanniterkirche Mirow ist beim Friedensläuten dabei.
Zum 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs findet am 9. Mai um 18 Uhr ein Friedensläuten statt. Zwischen 18 Uhr und 18.15 Uhr werden in ganz Europa Glocken aller Art erklingen, neben Kirchenglocken und Rathausglocken auch Schulglocken, Schiffsglocken und Carillons. Das Motto lautet: „Ein Zeichen. Ohne Worte. Jeder versteht es. Jeder hört es. Ein Klang. Ein Friedensläuten. Jede Glocke zählt.“
Die Kirchengemeinden Mirow und Lärz-Schwarz machen mit. Am 9. Mai werden um 18 Uhr die Glocken der Johanniterkirche Mirow und der Dorfkirchen Leussow, Lärz, Schwarz, Diemitz und Buschhof läuten.
Ostern in Mecklenburg und Pommern: Die 329 Kirchengemeinden im Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Mecklenburg und im Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis haben viele Vorbereitungen für die Karwoche und die Osterfesttage getroffen und laden herzlich zu Gottesdiensten und Andachten, zu Osterfeuern und Eiersuchen ein.
„Die Botschaft von Ostern heißt: Gott bleibt aktiv – auch wenn es mal drunter und drüber geht. Am Ostermorgen gibt Gott Jesus ein neues Leben. Das Ostergeschehen mit Tod und Auferstehung soll uns Mut machen: Selbst im persönlichen Durcheinander, sogar in der Finsternis eines Krieges, kann Neues beginnen. Die Welt ist durcheinander, aber Gott bleibt uns nah. Und schenkt immer wieder einen Neuanfang. Darum ist das christliche Kreuz auch und vor allem ein Lebenszeichen“, heißt es in einer Pressemitteilung des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Mecklenburg.
Dr. Edgar Wunder bei seinem Vortrag in Güstrow. Foto: kirche-mv.de/D. Vogel
Im Mittelpunkt der 4. Tagung der Kirchenkreissynode am 21. und 22. März in Güstrow (Strelitzius berichtete) stand ein Vortrag zur 6. Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung „Wie hältst du’s mit der Kirche?“. Ein Ergebnis der Studie: Es gibt hohe Reformerwartungen an die Kirche.
Präses Dr. Christoph Heydemann und MV-Bischof Tilman Jeremias (rechts) gratulieren Britta Carstensen zur Wiederwahl als mecklenburgische Pröpstin mit Sitz in Neustrelitz.
Pröpstin Britta Carstensen erhielt erneut das Vertrauen: Die Mitglieder der mecklenburgischen Kirchenkreissynode wählten die 59-Jährige aus Neustrelitz heute (22. März) in Güstrow „mit 44 Ja-Stimmen von 47 gültig abgegeben Stimmen wieder“, so Präses Dr. Christoph Heydemann. Anwesend waren 47 der 55 Synodalen, keine Stimme war ungültig und es gab drei Nein-Stimmen. Der neue Berufungszeitraum beginnt am 1. Juni 2025 und endet mit dem Eintritt in den Ruhestand, spätestens am 30. Juni 2032.
Weltgebetstag im vergangenen Jahr im Wesenberger Pfarrhaus.
Die Christinnen der Cookinseln – eine Inselgruppe, viele, viele tausend Kilometer von uns entfernt – laden ein zum Weltgebetstag. Der Titel „wunderbar geschaffen“ soll die positive Sichtweise der dort lebenden Menschen teilen.
„Ich freue mich riesig, in diesem Jahr wieder bei diesem besonderen Gottesdienst mitwirken zu dürfen“, schreibt mir Doreen Unterdörfer, vormals Helms. „Die Vorbereitungen sind fast beendet. Es macht immer wieder einen großen Spaß, ein Land kennen zu lernen, in das Leben der Menschen dort einzutauchen und besonders auch die leckeren Speisen zu probieren. Die 15 Inseln, verstreut im Südpazifik, sind ein Tropenparadies. Wir sind eingeladen die Welt der Inselbewohner mit ihren Augen zu sehen, ihnen zuzuhören und auf ihre Sichtweisen einzulassen.“
Pastor Tom Ogilvie buddelt bei einer früheren Aktion Pflanzlöcher in seinem Team.
6000 sichtbare Zeichen gegen den Klimawandel möchten rund 180 Jugendliche samt Betreuerteam beim 5. KlimaCamp des Evangelischen Kinder- und Jugendwerks Mecklenburg vom 14. bis zum 16. März in Burg Stargard setzen. Doch es gibt ein Problem: „Wir brauchen dringend Baumspenden, damit wir pflanzen können! Ein Baumsetzling kostet rund einen Euro. Wir sind dankbar für jeden Beitrag, ganz egal, ob klein oder groß“, so Pastorin Hanna Wichmann und ergänzt: „Wer möchte, kann uns gern mit der Überweisung (Spendenkonto unten) seine/ihre E-Mail-Adresse mitteilen. Denn wir möchten uns bei allen, die uns unterstützen, gern bedanken.“ Darüber hinaus gibt es auch noch einen Baumgutschein zum Verschenken unter dem Link
Die Kirchengemeinden Mirow, Lärz-Schwarz und Wesenberg-Schillersdorf laden am 12. Januar um 10.30 Uhr zum gemeinsamen Gottesdienst am Anfang des neuen Jahres in die Mirower Johanniterkirche auf der Schlossinsel ein.
Vor dem Gottesdienst wird ab 9.30 Uhr zum Kirchenkaffee ebenfalls in die Johanniterkirche eingeladen. Allen ein herzliches Willkommen.
Im Mittelpunkt des Weihnachtsfests steht die Geschichte von Maria und Josef und dem Kind in der Krippe. Hier die Szene mit Krippenfiguren in der Rostocker Marienkirche. Foto: ELKM / Dirk Fey
Heiligabend, Weihnachten und Jahreswechsel in Mecklenburg-Vorpommern: Die 339 Kirchengemeinden in den evangelischen Kirchenkreisen Mecklenburg und Pommern laden herzlich zu Christvespern, Krippenspielen, Gottesdiensten, Jahresschlussandachten und Konzerten ein.
„Weihnachten mag für viele das Familienfest schlechthin sein, aber eigentlich trifft es jeden Einzelnen. Wir feiern das Versprechen Gottes: ICH BIN AN DEINER SEITE – durch alle Krisen und Anfechtungen hindurch“, sagt die mecklenburgische Pröpstin Sabine Schümann und ergänzt: „Wir feiern einen großartigen Zuspruch Gottes, der an keinerlei Bedingungen geknüpft ist.“ Für sie selbst sei diese Bedingungslosigkeit „die größte Freude am Weihnachtsfest und gleichzeitig die größte Herausforderung, denn wie oft stellen wir Bedingungen und haben Erwartungen an unsere Mitmenschen?“ Jeder und jedem Einzelnen werde „mit dem Kind in der Krippe zugesagt, dass Gott an ihrer bzw. seiner Seite ist. Dabei stehen keine Forderungen an erster Stelle, sondern die Liebe. Sie ist das Maß aller Dinge und es wäre wunderbar, wenn das jede und jeder Einzelne verinnerlichen würde“.