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Knapp 3000 Besucher aus dem Mecklenburgischen und aus dem benachbarten Brandenburgischen sind an diesem Wochenende zum Havelfest nach Priepert geströmt, noch weiter gereiste Gäste nicht mitgezählt. Bereits am gestrigen Nachmittag waren der Platz am Badestrand schnell gefüllt und die Besucher begeistert, wie mir mein Blogpartner, der Prieperter Bürgermeister Manfred Giesenberg, eben berichtet. Und der hat seit Jahren mehr als eine Aktie an den zuverlässig gelungenen Havelfesten.

Das Programm begann mit den „Spreeschwepperern“ aus Berlin, die mit schräger Guggenmusik zur Unterhaltung beitrugen. Anschließend führte ein Profi-Tanzpaar verschiedene Tänze vom Tango, über den Wiener Walzer bis zum Jive vor. Der Künstler Strunk sorgte mit seiner Ball- und Kegelakrobatik gerade bei den jüngsten Besuchern für Staunen. Bei der anschließenden Auktion konnte so manches Schnäppchen ersteigert werden. Besonders begehrt war eine vom Künstler Burghardt Schüler mit der Motorsäge geschnitzte Eule. Sie brachte über 200 Euro für die Havelfestkasse 2024 ein.

Erstmals in Priepert spielte am Abend „Prignitzfabrik – die Band“. Sie verstand es, das Publikum schnell zu begeistern und sorgte für einen stimmungsvollen Abend. Heiß ersehnt das Feuerwerk, die Besucher wurden nicht enttäuscht. Der Mann vom Fach entzündete um 22.45 Uhr seine 12-minütige Pyroshow und verzauberte die Gäste vollends. Bis um 2 Uhr wurde noch kräftig gefeiert und getanzt.

Am heutigen Sonntagvormittag trafen sich die Mitglieder des Havelfestkomitees und viele weitere Helfer, um den Platz wieder zu säubern und aufzuräumen. Hier wurde bereits ein positives Resümee gezogen, bevor im September die endgültige Auswertung erfolgen wird.