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Haupteingang vor Haus E

Auch wenn die Mitarbeitenden des Klinikums Neubrandenburg von der großen Resonanz auf die öffentliche Petition zum Erhalt der Frühchenstation überwältigt sind (Strelitzius berichtete) – bis zum Ziel ist es noch ein weiter Weg. Die Mitarbeitervertretung des Krankenhauses und die Bikerfriends MV organisieren deshalb am Mittwoch, 18. Januar, um
15.30 Uhr erneut eine Mahnwache auf dem Neubrandenburger Marktplatz. Bis dahin steht voraussichtlich der Termin fest, an dem die Vorsitzende der Mitarbeitervertretung Renate Krajewski im Petitionsausschuss des Bundestages zu dem Thema angehört wird. Auf Grund der großen Aktualität des Themas – das Behandlungsverbot für Frühgeborene mit einem
Geburtsgewicht unter 1250 Gramm gilt seit dem 1. Januar – soll die Anhörung bereits im Februar stattfinden.

Dass das möglich wird, ist tausenden Menschen zu verdanken, die für die Petition ihre Stimme online oder auf Sammellisten abgegeben haben. 50.000 sogenannte Mitzeichnungen waren nötig, um angehört zu werden. Weit mehr als doppelt so viele sind zusammengekommen, noch wird gezählt. In der Petition wird gefordert, dass die Mindestmenge für die Behandlung solcher Extrem-Frühchen gestrichen und durch geeignete Maßnahmen zur Qualitätssicherung ersetzt wird. Außerdem soll der Erhalt flächendeckender Frühchen- und Geburtsstationen als Teilziel in das nationale Gesundheitsziel „Gesundheit rund um die Geburt“ der Bundesregierung bzw. in den Aktionsplan aufgenommen werden.