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Die „Neptune“, ein 283 Meter langes Spezialschiff zur Umwandlung verflüssigten Erdgases in einen gasförmigen Zustand, ist erfolgreich von Mukran (Strelitzius berichtete) in den Hafen von Lubmin verlegt worden. Das Schiff, welches für den Betrieb der Firma Deutsche ReGas als Rückvergasungsanlage vorgesehen ist, wurde ab den frühen Morgenstunden vom Hafen Mukran durch Küstenstreifenboote zum zukünftigen LNG-Terminal am Greifswalder Bodden begleitet. Polizeikräfte an Land haben indes den Terminalbereich, das Hafengelände sowie weitere relevante Bereiche gesichert. Landseitig waren neben Einsatzkräften aus dem Polizeipräsidium Neubrandenburg, insbesondere aus der Polizeiinspektion Anklam, auch Spezialkräfte des LKA M-V und des Landesbereitschaftspolizeiamtes M-V zur Absicherung im Einsatz.

Der Polizeiführer des Gesamteinsatzes, der Leitende Polizeidirektor Lutz Müller, zieht ein positives Fazit: „Hinter allen Kräften liegen Wochen, die von intensiven polizeilichen Einsatzvorbereitungen und vielen Gesprächen mit Beteiligten geprägt waren. Die Kolleginnen und Kollegen aus allen Behörden der Landespolizei haben sich dabei immer wieder spontanen Veränderungen angepasst“, resümiert der Chef der Wasserschutzpolizei lobend. Insbesondere im Zusammenwirken mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt, dem Hafen Lubmin, der Bundespolizei, der Landespolizei Berlin, dem THW sowie der Betreiberfirma konnte die Polizei nicht nur den Einsatz vorplanen, sondern auch für einen erfolgreichen Verlauf sorgen.