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Seit Mitte November ist der Sportunterricht des Neustrelitzer Gymnasiums Carolinum auf vier alternative Adressen in der Residenzstadt verteilt. Nach einem Unwetter Ende August steht die Strelitzhalle am Glambecker See bis auf Weiteres nicht mehr zur Verfügung . In den Wochen danach hatte die Fachschaft Sport den Unterricht in großen Teilen auf dem Sportplatz des Gymnasiums an der Louisenstraße durchgeführt. Aber dazu ist es inzwischen zu kalt.

„Uns stehen nun zur Verfügung der Saal im Kunsthaus Neustrelitz, Sporträume
im Wassersportverein Neustrelitz, die Tennishalle sowie die Squashhalle des Tennisvereins Neustrelitz, und wir können einen Raum im Fitnessstudio Vita auf dem Kühlhausberg nutzen“, sagte mir Schulleiter Henry Tesch auf Anfrage. „Es ist uns gelungen in Zusammenarbeit mit dem Schulverwaltungsamt des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte den Bustransport von der Schule zu den Sportstätten und zurück so zu gestalten, dass alle Klassen weiterhin sportlich aktiv bleiben können. Wir gehen heute davon aus, dass wir den Sportunterricht zunächst bis Ostern 2023 so durchführen werden.“ Die Eltern seien entsprechend informiert worden.

Anschließend geht es für die Gymnasiasten in den Sportstunden wieder ins Freie. Nach den gestrigen Aussagen von Stadtsprecherin Petra Ludewig (Strelitzius berichtete) dürfte aber auch im kommenden Herbst 2023 und möglicherweise noch darüber hinaus die Strelitzhalle gesperrt sein. Inzwischen mehren sich Informationen von regelmäßigen Nutzern, wonach von Beginn an Feuchtigkeit in die Halle eingedrungen ist und Schimmelbefall zu verzeichnen war. Der sintflutartige Regen vom vergangenen August habe das Fass nur zum Überlaufen gebracht. Allgemeines Unverständnis herrscht darüber, dass die Stadt gegen ein solches Extremereignis nicht versichert war.