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Besucher und Nutzer der arg in Mitleidenschaft gezogenen Strelitzhalle müssen sich auf eine lange Auszeit einstellen.

Für die Sanierung der nach massivem Einbruch von Regenwasser Ende August gesperrten Strelitzhalle am Glambecker See entstehen aus aktueller Sicht Sanierungskosten in Höhe von rund einer Million Euro. Hinzu kommen für die Planung 130.000 Euro, wie mir die Neustrelitzer Rathaussprecherin Petra Ludewig auf Anfrage heute mitteilte.  

Zurzeit werden bereits Feuchtigkeitsschäden beseitigt, das heißt, die Fußböden, Estrich und Fliesen werden entfernt. Hierfür werden noch einmal 120.000 Euro aufgewendet. Die Entfeuchtung soll voraussichtlich in der 50. Kalenderwoche abgeschlossen sein. Insgesamt wird die Wiederherstellung der Strelitzhalle somit 1,25 Millionen Euro kosten.

Wie die Presseverantwortliche weiter informierte, hat die existierende Gebäudeversicherung Extremwetterereignisse nicht abgedeckt. Die Kommune bleibt also auf den Kosten sitzen und muss entsprechende Mittel in den Stadthaushalt einstellen. Neben der baulichen Instandsetzung ist eine Veränderung an der Kanalisation vorgesehen, die von der des benachbarten Gymnasiums getrennt werden soll. Ziel der Stadt ist es laut Verwaltung, die Strelitzhalle Ende 2023 wieder in Betrieb zu nehmen.

Wie Strelitzius aus anderer Quelle erfuhr, ist auch die in Trägerschaft des Landkreises befindliche Sporthalle an der Beruflichen Schule in Altstrelitz gesperrt. Dazu dieser Tage hier mehr.