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Im Neustrelitzer Ortsteil Fürstensee leben rund 100 Kinder. Sie und ihre Eltern hatten sich nach zweijährigem Warten auf einen Spielplatz gefreut, der im September fertiggestellt sein sollte, wie mich eine Mutter informierte. Als sich so gar nichts tat, hatte die Einwohnerin von Fürstensee im Rathaus angefragt, sich auf ein Versprechen des Stadtoberhaupts bezogen und schlechte Nachricht von Bürgermeister Andreas Grund erhalten. Vielleicht werde es 2023 etwas mit der Realisierung des Projekts, aber darauf wolle er sich nicht festlegen, bevor er wieder etwas verspreche, was sich dann nicht umsetzen lässt.

Der Spielplatz habe es nicht in den mit vielen Sperren beschlossenen Haushaltsplan 2022 geschafft, worüber auch der Ortschaftsrat Fürstensee informiert sei. Bereits 2021 war ein vergleichbares Spielplatzprojekt in Klein Trebbow gescheitert. Lieferkettenunterbrechungen und gestiegene Preise hätten dazu geführt, dass sich auf die Ausschreibung kein Anbieter fand. „Aktuell versuchen wir jetzt, die aus 2021 übertragenen Mittel für Klein Trebbow einzusetzen und die Spielgeräte selbst zu beschaffen oder passende Alternativen zu finden. Im Nachgang würden wir uns dann eine Baufirma suchen“, so der Bürgermeister. „Sollte das funktionieren, würden wir das für 2023 auch für Fürstensee so umsetzen. Fragen Sie aber nicht gleich, was wir machen, wenn das vielleicht auch nicht klappt.“