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Eigentlich wollten wir ja gestern auf dem Wesenberger Weihnachtsmarkt eine Kleinigkeit essen. Das Vergnügen hat meinen Mitbürgern und uns bekanntlich Corona gestohlen. Der Retter in der Not ist in solchen Fällen des schnellen Umschaltens Hack, genauer hier aufgeschrieben Rinderhack, dem Schwein habe ich diesbezüglich und bekanntlich ja den Rücken zugekehrt. Und wenn das Wetter so ausfällt wie am gestrigen Sonntag, dann hole ich mir ohnehin gern ein bisschen Süden auf den Teller. Kurzum, die Türken haben den Auflauf erfunden. Ich habe ihn in meiner Rezeptesammlung entdeckt und daran herumgeschraubt. Vier Personen werden satt, dass vorneweg.

800 Gramm Rinderhack habe ich in Olivenöl schön braun und krümelig gebraten. Eine große Pfanne nehmen, denn am Ende kommen noch 400 Gramm braune Champignons und drei Paprikaschoten (rot, grün, gelb) in Streifen geschnitten hinzu. Das Gemisch dann weitere fünf Minuten bei geschlossenem Deckel schwach unter Feuer nehmen. Am Ende kräftig mit Salz, Pfeffer, Thymian und Oregano würzen. 300 Milliliter Creme fraiche unterrühten und alles von der Pfanne in eine Auslaufform umfüllen. Glatt streichen, mit noch mal 400 Gramm geschnittenen Champignons bedecken und alles mit 300 Gramm Schafskäse, teils zerbröselt, teils gewürfelt, überstreuen. In die Röhre schieben und bei 180 Grad Umluft 30 Minuten lang werden lassen.

Unterdessen habe ich mir noch ein Fladenbrot aufgebacken. Den Auflauf habe ich mit gehackter Petersilie aus meinem Kräuterbeet, wo auch der Thymian sprießt, auf den Tisch gebracht. Da hat der November-Blues keine Chance, und der Corona-Schei… auch nicht. Ein Stück ofenfrisches Fladenbrot dazu, guten Appetit!