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„Wo ist denn hier das Schloss?“  Mit dieser Frage sehen sich in der beginnenden Touristen-Saison wieder zunehmend nicht nur die Aufsichtskräfte der Ausstellung in der Neustrelitzer Schlosskirche konfrontiert, sondern auch immer wieder Mitarbeiter des Straßenbauamtes im Kavalierhaus auf dem Schlossberg.

Einem Vorschlag, den vorhandenen kurzen Film über die Virtualisierung der Schlossfassaden im Eingangsbereich der Neustrelitzer Schlosskirche zu zeigen, folgte die Stadtverwaltung zwar nicht, bot aber die Nutzung der Kirche für eine Ausstellung zur Baugeschichte des Residenzschlosses für die Monate April/Mai dieses Jahres an. Gemeinsam mit dem Bereich Kultur und Städtepartnerschaften der Stadtverwaltung begann der Residenzschlossverein mit den Vorbereitungen dafür, aufgrund der dann aber verschärften Veranstaltungseinschränkungen wurde aus dem Vorhaben zunächst nichts, wie Vereinsvorsitzender Jürgen Haase informiert.

Jetzt konnte die Idee, über die Bebauungsgeschichte des Schlossbergs zu informieren, doch noch Gestalt annehmen, und zwar noch wirkungsvoller gegenüber der Hauptzielgruppe, den Besuchern der Stadt: Ab heute gibt es auf dem Schlossberg, pünktlich übrigens zur Premiere der 20. Festspiele im Schlossgarten, eine kleine Freilichtausstellung auf drei Tafeln über die bauliche Entwicklung des Schlosses Neustrelitz. Es ist beabsichtigt, diese Ausstellung auch nach den Festspielen über die Saison hinweg am historischen Ort zu belassen, sofern die Schweriner Schlösserverwaltung als Grundstückseigentümer dafür die Zustimmung erteilt.