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Oberbürgermeister Silvio Witt und Stadtwerkechef Ingo Meyer während der Einweihung der Bushaltestelle in der Koszaliner Straße im Sommer 2019. Foto: Stadt Neubrandenburg
 

In der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg werden zwölf weitere Bushaltestellen barrierefrei umgebaut. Dabei handelt es sich um folgende Anlagen: 164 Bergstraße, 25 Unkel-Bräsig-Straße, 148 Uns Hüsung, 118 Datzeberg NO, 139 Schimmelweg, 155 Am Ihlenpool, 11 Friedenskirche, 168 Fritscheshofer Straße, 41 und 55 Robert-Koch-Straße, 24 Unkel-Bräsig-Straße und 117 Datzeberg Nordost.

Der Neubrandenburger Baubetrieb MSH GmbH wird den Auftrag umsetzen. Die Stadt investiert dafür insgesamt rund 880.000 Euro. Das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung fördert den Umbau der Haltestellten mit rund 660.000 Euro. Baubeginn ist am kommenden Montag (21. Juni). Die wesentlichen Bauleistungen werden voraussichtlich Ende August 2021 abgeschlossen sein.

Die Neubrandenburger Verkehrsbetriebe werden über die provisorischen Ersatzhaltestellen zeitnah informieren.

Die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg hat 175 Haltestellen des ÖPNV barrierefrei umzugestalten. Barrierefreiheit bezieht sich dabei auf die gleichzeitige Nutzung der Haltestellen durch Menschen mit verschiedenen Arten der Behinderung. Bei vielen Haltestellen liegt eine Nutzung durch Rollstuhlfahrer bereits vor, jedoch müssen diese Bushaltestellen noch um ein entsprechendes Blindenleitsystem ergänzt werden.

Es können immer nur eine bestimmte Anzahl der Haltestellen gleichzeitig nach erfolgter Abstimmung mit den Neubrandenburger Verkehrsbetrieben umgebaut werden, um den Busverkehr wie auch den Straßenverkehr in diesen Bereichen selbst aufrechterhalten zu können.

Als Grundlage für die Beantragung von Fördermitteln wurden und werden umfangreiche Planungsunterlagen erarbeitet. Um bei der Planung und später auch ein einheitliches Erscheinungsbild in der Stadt zu gewährleisten, hat die Stadt Musterprojekte erarbeiten lassen. Dabei war die Behindertenbeauftragte der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg, Heike Beck-Helbing, allumfassend eingebunden.

Gegenwärtig befinden sich 40 Haltestellen der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg in planerischer Bearbeitung bzw. schon in der baulichen Umsetzung. Diese werden alle nach den Musterprojekten gestaltet. Die Erstellung von Planungsunterlagen für 30 weitere Haltestellen wird gegenwärtig vorbereitet.

Die Baumaßnahmen werden über das Programm „Investitionen und Maßnahmen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Land Mecklenburg-Vorpommern“ durch das Landesförderinstitut mit ca. 75 Prozent bis 80 Prozent gefördert. Über dieses Förderprogramm wurden auch in den Vorjahren die Haltestellen „Koszaliner Straße“ und „Mirabellenstraße“ gefördert und baulich umgesetzt. Seit 2018 wurden bisher etwa 407.000 Euro Investitionskosten für den Umbau der Haltestellen ausgegeben.