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Anwohnern und Spaziergängern wird es nicht entgangen sein: Der Marstall am Neustrelitzer Schlossgarten ist seit einigen Tagen komplett von einem Bauzaun umgeben. Strelitzius hat beim Finanzministerium in Schwerin nachgefragt und ausführliche Auskunft erhalten. Danach ist die Baumaßnahme in vier Abschnitte eingeteilt.

Finanzminister Reinhard Meyer (SPD).
Foto: Staatskanzlei MV

Statement Finanzminister Reinhard Meyer: „Wir haben in den vergangenen Jahren viel Geld in den Schlossgarten investiert. Damit haben wir ein national bedeutendes Gartenkunstwerk gerettet und einen weiteren touristischen Höhepunkt in der Residenzstadt Neustrelitz geschaffen. Und es geht weiter: Jetzt werden die angrenzenden historischen Gebäude nach und nach aus dem Dornröschenschlaf geweckt. Schon bald wird der Marstall in neuem alten Glanz erstrahlen.“

Zunächst wird die Gebäudehülle hergerichtet, die Gesamtkosten sind mit rund 2,5 Millionen Euro veranschlagt. Weitere 3,8 Millionen Euro kostet die Sanierung der Marstallhalle im zweiten Abschnitt. Im dritten Bauabschnitt werden die Seitenflügel Nord und Süd nutzerspezifisch für die Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz (TOG) hergerichtet, im vierten die Außenanlagen.

Die Baumaßnahmen der ersten beiden Abschnitte werden aus Mitteln der Europäischen Union für die Entwicklung des ländlichen Raums gefördert. Ende Januar haben die Arbeiten begonnen und sollen in der zweiten Jahreshälfte 2022 abgeschlossen werden. Alles Weitere befindet sich noch im Planungsprozess, so Stefan Bruhn, Pressesprecher des Finanzministeriums.

Die Marstallhalle, ehemals Reithalle, ist für die öffentliche Nutzung vorgesehen, die Neustrelitzer können sich auf eine repräsentative Versammlungsstätte freuen. Dazugehöriger Sanitärbereich und Haustechnik kommen im Verbindungsbau nach Norden und Süden unter.