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„Feuer groß – Scheunenbrand im Jägergraben in Wesenberg“, so die Alarmierungsmeldung für die Feuerwehren am gestrigen Mittwochabend gegen 19.50 Uhr. Besorgte Bürger hatten aus der Ferne Flammen gesehen und die 112 gewählt. Vor Ort bestätigte sich die Einsatzmeldung zum Glück jedoch nicht und es konnte Entwarnung gegeben werden. Es brannte auf dem Hof lediglich eine brennende Feuerschale, an der es sich die Bewohner des Hauses gemütlich gemacht hatten. Somit konnte auch für die bei „Feuer groß“ mitalarmierten Wehren aus Mirow, Wustrow, Strasen, den Sondertrupp aus Neustrelitz mit der Drehleiter und die Führungsgruppe des Amtes noch auf der Anfahrt wieder „Einsatzabbruch“ gegeben werden.

„Es ist vollkommen richtig, selbst bei einer augenscheinlichen Gefahrensituation den Notruf zu wählen und die Rettungskräfte zu alarmieren“, so Wesenbergs stellvertretender Wehrführer René Deparade. „Jede verlorene Sekunde kann unter Umständen über Leben und Tod entscheiden. Wenn die Feuerwehr nach einer begründeten Vermutung einer Gefahr für Leib, Leben oder Sachwert ausrückt und dann vor Ort nichts feststellt bzw. die Lage sich nicht bestätigt, dann stirbt davon niemand.“

Unterdessen haben sich die Wesenberger Thomas und Britta Hahn bei mir gemeldet, die nicht schlecht gestaunt hatten, als die Feuerwehr bei ihnen vorfuhr. „Wir hatten unser kleines Feuerchen voll unter Kontrolle“, so Thomas Hahn, „freuen uns aber trotzdem, dass wir so aufmerksame Nachbarn haben. Unser Dankeschön an sie und natürlich die Kameraden der Feuerwehr. Tut uns leid, dass sie umsonst ausrücken mussten.“