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Angelika Groh (rechts) hat unter anderem mit Andrea Lichterfeld gesprochen.

Um sich ein umfassendes Bild zur aktuellen Situation der Senioren zu machen, hat die Neustrelitzer Bürgermeisterkandidatin Angelika Groh Telefon-Gespräche mit befreundeten Senioren geführt und sich mit Christoph de Boor, Geschäftsführer der Diakonie Mecklenburgische Seenplatte gGmbH, sowie mit Andrea Lichterfeld, Betreiberin eines Pflegedienstes im Bereich der Kranken- und Seniorenpflege, getroffen. „Mir wurde bestätigt, dass gerade die Begegnung, die Treffpunkte für die Senioren von existentieller Bedeutung sind. In manchen Stadt- und Ortsteilen gibt es solche Treffpunkte, aber noch nicht überall. Gern möchte ich im Gespräch mit privaten und öffentlichen Trägern hier Ansatzpunkte finden und mit unseren Trägern sozialer Einrichtungen diese Herausforderung anpacken“, heißt es in einer Mitteilung.

„Die Bewohner von Neustrelitz im Alter von 60+ bringen eine ganz eigene Dynamik in unsere Stadt. Ihre Aktivitäten tragen einen wesentlichen Teil unseres erfolgreichen sportlichen und kulturellen Lebens. Menschen im Ruhestand sind heute modern, offen für Neues, kundig in allen gängigen Kommunikationsmöglichkeiten, auf dem PC, mit dem Smartphone, Tablet… Sie lernen immer weiter, ob privat, in der Volkshochschule, bei den PC-Senioren, online, in der Musikschule… Sie bilden das Gros unserer reichen Chor-Landschaft und würden sehr gern mehr tanzen“, so das Fazit der Bürgermeisterkandidatin.

Senioren sähen, was in der Stadt zu tun ist. Sie täten dies, ohne lange zu fragen, verantwortungsvoll und ehrenamtlich. Sie füllten Lücken, die sich im Leben der Wohngebiete und in den Familien auftun. Senioren seien immer in Bewegung: zu Fuß, auf dem Rad, im Auto, mit dem Stadtbus… Sie unterstützten die nächste Generation und erst recht die Enkel- und Urenkel-Generation: logistisch, finanziell, kulturell, touristisch.

„Unsere Ruheständler sind unsere lebendige Verbindung zur Geschichte von Neustrelitz. Mit ihrem Wissen können wir unsere jüngere Geschichte besser verstehen lernen und dies für das Selbstverständnis von Neustrelitz nutzen“, betont Angelika Groh.

2007 wurde Neustrelitz seniorenfreundliche Kommune des Landes MV. 2016 analysierte der Seniorenrat der Stadt, zehn Jahre nach der ersten Bewerbung, die aktuelle Situation in Neustrelitz und kam wieder zu einem positiven Ergebnis.