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Die Rettungsleitstelle des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte hat am gestrigen Montagabend telefonisch eine Bombendrohung erhalten, die sich gegen die Rettungswache in der Robert-Blum-Straße in Neubrandenburg richtete.

Unmittelbar darauf wurde mit den polizeilichen Maßnahmen begonnen. Die eingesetzten Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg und des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg durchsuchten mit Unterstützung eines Sprengstoffsuchhundes das gesamte Objekt. Gegen 1 Uhr wurden die Durchsuchungsmaßnahmen beendet. Ein verdächtiger Gegenstand wurde nicht gefunden.

Die weiteren Ermittlungen zu dem Anrufer ergaben, dass es sich dabei um einen 38-jährigen deutschen Staatsbürger handelt, der unter anderem wegen Missbrauchs von Notrufen polizeibekannt ist. Die Beamten durchsuchten mit Unterstützung eines Sprengstoffsuchhundes die Wohnung des Neubrandenburgers und konnten auch hier keine gefährlichen Gegenstände auffinden. Nach der Belehrung gab der 38-Jährige zu, die Anrufe getätigt zu haben. Ein Atemalkoholtest hat einen Wert von 1,23 Promille ergeben. Nach der Blutprobenentnahme und Belehrung wurde der 38-Jährige aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Die weiteren Ermittlungen wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung einer Straftat werden durch die Beamten des Kriminalkommissariats Neubrandenburg geführt. Eine mögliches Motiv wird im Rahmen der Ermittlungen geklärt.