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„Kreativer Vandalismus“ hat Pastorin Cornelia Seidel zu einer Glosse unter der Überschrift „Altstrelitzer St. Georgskirche im Dornröschenschlaf?“ bewegt. „War es diese Frage, die irgendwelche Aktivisten am vergangenen Wochenende dazu bewog, den Tannenbaum des letzten Festes vor die Altstrelitzer Kirchentür zu zerren? Und dann auch noch im Stadtpark einiges Dornengestrüpp zu sammeln und vor der Tür zu stapeln? Auf jeden Fall musste ich mich als Pastorin am Montagmorgen durch diese ‚Dornröschenhecke‘ kämpfen, um in meine Kirche zu gelangen“, schreibt die Geistliche an Strelitzius.

„Also, liebe Leute, ja, die Kirche wurde in den vergangenen Wochen nicht genutzt, denn wir feiern zur Zeit unserere Gottesdienste im Gemeinderaum im Pfarrhaus. Aber schon am kommenden Sonntag wird die Kirche wachgeküsst: Um 10 Uhr feiern wir Gottesdienst zum Weltgebetstag, dieses Jahr aus Vanuatu, gestaltet von Frauen als Altstrelitz. Und es können alle reinkommen, denn die Hecke ist weg. Natürlich mit Maske und Abstand“, betont Cornelia Seidel. „Und wenn jemand ernsthaft Interesse hat, sich mit Rat und Tat an der Pflege des Stadtparks und der Kirche zu beteiligen, kann er das gern tun. Aber bitte nicht anonym und eigenmächtig, sondern in Absprache mit dem Pfarramt. Herzlichen Dank.“