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Foto: Pixabay

Eine seltene ornithologische Beobachtung wollen Ursula und Winfried Unger aus Wesenberg gemacht haben. Sie waren vollkommen perplex, wie sie mir schreiben, als gestern gegen 18 Uhr zehn Flamingos ihr Bed&Breakfast in der Woblitzstadt in Richtung Norden überflogen.

Auf die Schnelle seien sie gar nicht dazugekommen, ein Foto zu schießen. Die beiden weitgereisten Mitbürger und Pensionsbetreiber tippen auf Folgen des Klimawandels.

Die bislang bekannteste nördlichste Flamingo-Kolonie der Welt befindet sich im Zwillbrocker Venn nahe der holländischen Grenze im Münsterland. In dem 3.200 Hektar großes Naturschutzgebiet schlagen in den Sommermonaten die rosafarbenen Tiere, die man in Europa eigentlich nur in Spanien oder Südfrankreich antrifft, Jahr für Jahr ihr Lager auf. Sobald es kälter wird, ziehen die aktuell gezählen 40 Tiere weiter Richtung Süd-Holland.