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Von der Rettungsleitstelle des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte sind zwischen Sonntag und Montag 114 technische Hilfeleistungseinsätze in Folge des Sturms ausgelöst worden. Nach den jetzt vorliegenden Informationen sind keine Personen zu Schaden gekommen.

Vor allem mussten umgestürzte Bäume aus Oberleitungen oder von Straßen und Gleisen von den Freiwilligen Feuerwehrleuten entfernt werden. In Penkow, in der Nähe von Malchow, hat der Wind das Dach eines Wohnhauses stark beschädigt. Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte war vor allem die Region um die Müritz mit Röbel, Waren, Göhren-Lebbin und Mirow betroffen. In der Rettungsleitstelle war die Besatzung vorsorglich verstärkt worden.

Gegen 19 Uhr wurde der Polizei gemeldet, dass in der Mirower Straße in Röbel ein umgestürzter Baum ein Mehrfamilienhaus beschädigt hat. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr mussten eine Wohnung öffnen, um an die Gefahrenstelle zu gelangen und diese sichern zu können. Die Wohnung war unbewohnt. Es wurde niemand verletzt.

Am Sonnabend gegen 17.50 Uhr war eine Fahrzeugführerin auf der L 34 von Möllenbeck in Richtung Feldberg unterwegs. Auf Höhe der ehemaligen Mülldeponie fuhr sie gegen einen auf der Straße liegenden großen Ast. Der Schaden beträgt ca. 2.000 Euro.