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Mirow hat aus Haushaltsgründen seine im kommenden Jahr erstmals zu erhebende Kurabgabe geringfügig nach oben korrigiert.

Die Stadtvertretung Mirow hat auf ihrer Sitzung in dieser Woche (Strelitzius berichtete) die „1. Satzung zur Änderung der Satzung über die Erhebung einer Kurabgabe in der Stadt Mirow“ beschlossen. Hinter dem sperrigen Titel verbirgt sich, dass im am selben Abend verabschiedeten Haushaltsplan 2020 veranschlagte Plansummen von den Werten der ersten Kalkulation zur Kurabgabe abwichen und diese noch vor Einführung der Taxe im kommenden Jahr geändert werden mussten.

Mehraufwendungen wurden unter anderem im Bereich Wirtschaft und Tourismus in Höhe von jährlich 66.200 Euro veranschlagt, um eine Kleinseen-Sommerbuslinie mitzufinanzieren. Sie soll durch die Kleinseenplatte von den Bahnhaltepunkten auf die Dörfer und retour führen. Allerdings ist die Kurabgabe in der Kleinseenplatte bislang nur in Priepert und Mirow beschlossene Sache. Wesenberg hat zumindest Mittel in den Haushalt eingestellt, um das Busprojekt zu unterstützen. Der Etat steht in der kommenden Woche an der Woblitz zum Beschluss an.

Weiterhin wurden Mehraufwendungen für die Herstellung, Anschaffung, Erweiterung, Verbesserung, Erneuerung, Verwaltung und Unterhaltung der zu Kur- und Erholungszwecken bereitgestellten öffentlichen Einrichtungen im Haushalt vorgesehen. Als Ergebnis dieser Kalkulation wurde ermittelt, dass die Stadt im Zeitraum 2020 bis 2022 Kurabgaben in Höhe von einem Euro pro Person und Aufenthaltstag (bislang vorgesehen 90 Cent) bzw. 28 Euro pro Person bei einer Jahreskurabgabe (bislang 25,40) erheben muss.