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Die Mirower sind wirklich zu beneiden. Nachdem sie mit dem Kunsthaus von Gräfin und Graf Bethusy-Huc in den vergangenen Jahren bereits über eine herausragende Kunst- und Kulturadresse in ihrer Stadt verfügten, bringen die Nachfolger Astrid und Peter Stump mit ihrem „Schweizer Hof“ nun Wein- und Genusskultur und damit neuen Glanz ins Anwesen Mühlenstraße 4.

Mit Saisonbeginn 2020 erwartet das Ehepaar Kunden und Gäste. Für ein paar Stunden können Neugierige bereits am 7. und 9. Dezember jeweils von 17 bis 21 Uhr die Apérobar testen. Neben glasweise Schweizer Weinen und Rebensäften aus den benachbarten Alpenländern werden auch Schweizer Käse und Trockenfleischplättli sowie Genussscheine angeboten. Platzreservierungen unter schweizerhof@schweizer-weinkultur.de

Zu einem Apéro mit Schweizer Häppli im kleinen Kreis hatten die gastfreundlichen Schweizer bereits heute eingeladen. Ein Teil der weitläufigen Räumlichkeiten ist schon sehr stilvoll hergerichtet und weckt Vorfreude auf das, was noch folgt. So soll es auch weiter eine multikulturell nutzbare Galerie geben, ist an ein kleines, aber feines Restaurant mit offener Küche gedacht und an eine Lounge. Der Hof soll wieder zum Treffpunkt werden, und im Obergeschoss ist vorerst eine Ferienwohnung hergerichtet. Zwei weitere können folgen, wenn das Beherbergungsangebot angenommen wird.

Astrid und Peter Stump hat die Liebe zum Wein in Österreich zusammengeführt. Er, ehemals Schweizer Banker, und sie Außenhandelskauffrau aus dem Brandenburgischen mit inzwischen doppelter Staatsbürgerschaft, begreifen sich als Botschafter. Sie bieten auch Weinbildung an. „Schweizer Weine sind ebenso rar, wie in Deutschland wenig bekannt. Dabei wachsen auf einer Anbaufläche von gerade einmal 15.000 Hektar überall in dem Alpenland sage und schreibe 270 Rebsorten“, weiß Astrid Stump, die bereits seit gut einem halben Jahr in Mirow lebt. Hinsichtlich der Vielfalt könnten die Nachbarländer da nicht annähernd mithalten. Die Weine seien darüber hinaus erlesen und von herausragender Qualität.

Mitte kommenden Jahres wird auch Peter Stump endgültig nach Mirow übersiedeln, der in Zürich-Klothen noch geschäftlich zu tun hat. Der erolgreiche Weinhandel in der alten Heimat ist bereits eingestellt, eine Niederlassung in Berlin-Buch wird nur noch für Events geöffnet und kann gemietet werden. Was zieht das Paar ausgerechnet nach Mirow? „Die wunderschöne Landschaft hat es uns angetan, viel Natur, Wasser, Wald, hier kann man atmen. Wir wollten uns verändern und noch einmal ein kleines Abenteuer wagen“, so Peter Stump. Strelitzius wünscht dazu allen erdenklichen Erfolg und freut sich als Lokalpatriot, dass die Schweiz nun ganz nah ist.

www.schweizer-weinkultur.berlin