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Die Solidarische Landwirtschaft Klein Trebbow (SoLaWi) stellt den gesamten Betrieb auf ökologische Produktion um. „Unsere Flächen, auf denen sich die Rinder und der Gartenbau befinden, sollten verkauft werden. Mit Hilfe der Kulturlandgenossenschaft und der Beteiligung vieler Bürger und Bürgerinnen konnten wir sie sichern und langfristig pachten, was uns mehr Planungssicherheit bietet und Investitionen in die Bodenfruchtbarkeit ermöglicht“, heißt es in einer Mitteilung. Damit einher gehe die Verpflichtung zur ökologischen Bewirtschaftung dieser Flächen.

Im April diesen Jahres hat mit Thomas Urban ein Demeter-Gemüsebauer und staatlich geprüfter Gärtner das SoLaWi-Team erweitert. Er hat drei Folientunnel und viel Werkzeug mitgebracht, wodurch der Bereich Gemüse ausgebaut werden konnte. Auch ein gemeinnütziger Förderverein wurde gegründet, welcher finanziell bei bestimmten Umweltmaßnahmen zur Förderung der Biodiversität, der Erhaltung vom Aussterben bedrohter Nutztierrassen, dem Marketing und vielen weiteren Aufgaben unterstützen kann.

„Wir kommen dank der Fortschritte unserem Zielbetrieb nun recht nahe“, heißt es weiter. “ Wir wollen unseren Betrieb wirtschaftlich auf sichere Beine stellen und eine nachhaltige Landwirtschaft, das heißt einen guten Umgang mit Boden, Wasser und Luft sowie Mensch und Tier betreiben. Dies setzt voraus, dass wir uns nicht von Jahr zu Jahr hangeln, sondern langfristig planen und dabei immer an die nachfolgenden Generationen denken.“

Im Januar 2020 startet die Solawi Klein Trebbow in ihr drittes Jahr und hat bis zum 6. Dezember 2019 nur noch eine begrenzte Anzahl an Plätzen für Mitbäuerinnen und Mitbauern zu vergeben. Neben nachhaltig und regional erzeugten Lebensmitteln erhalten sie über die wöchentlichen Hofbriefe Einblick in das Geschehen, die anstehenden Aufgaben und Prozesse der solidarischen Landwirtschaft. Außerdem können sie bei den monatlichen Mitmachtagen mit Hand anlegen. Während der jährlichen Kooperationshauptversammlung werden das Betriebsergebnis ausgewertet und Weichen gestellt. Die Mitbauern organisieren selbstständig Arbeitsgruppen und Verteilstellen. Dafür wurde ein Kommunikationsnetzwerk geschaffen. Eine Verteilstelle existiert bereits in Neustrelitz, eine weitere in Neubrandenburg ist in Planung.

www.solawi-trebbow.de