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Im Kino Wesenberg läuft am morgigen Freitag „Joker“ an, bei den Filmfestspielen in Venedig in diesem Jahr mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet. Erzählt wird die Ursprungsgeschichte von Arthur Fleck, dargestellt von Joaquin Phoenix, der unter dem Namen Joker später der notorische Gegenspieler von Batman wird. Der harte Thriller von Regisseur Todd Phillips ist nicht von ungefähr erst ab 16 Jahren freigegeben, „und das verstehen wir auch so, inklusive Nachweises mittels ausweisenden Papieren bei Jugendlichen.  Auch Kindern ab 12 Jahren in Begleitung der Erziehungsberechtigten wird unsererseits kein Zutritt gewährt“, betont Kinochefin Christiane Bongartz.

Zum Inhalt von „Joker“ schreibt Filmstarts.de: Arthur Fleck (Joaquin Phoenix) fristet 1981 in Gotham City ein trostloses Leben. Wenn er nicht gerade auf den Straßen als Clown verkleidet Werbeschilder für Schlussverkäufe herumwirbelt oder von jugendlichen Schlägern verprügelt wird, kümmert er sich zu Hause um seine kranke Mutter Penny (Frances Conroy). Flecks Geisteskrankheit wird durch die ständigen Demütigungen immer schlimmer. Mittlerweile schluckt er sogar sieben Psychopharmaka gleichzeitig.

Sein Leben nimmt eine dramatische Wendung, als er von seinem Kollegen Randall (Glenn Flesher) einen Revolver geschenkt bekommt, für den er kurz danach auch Verwendung findet: Als in der U-Bahn drei betrunkene Yuppies für Stunk sorgen, knallt er sie kurzerhand ab – und löst damit unbeabsichtigt eine Bewegung aus, die gegen die Oberschicht aufbegehrt. Trotz seiner instabilen psychischen Verfassung verfolgt Arthur seine Karriere als Stand-up-Comedian dennoch weiter und landet schließlich bei seinem großen Idol, dem Late-Night-Talker Murray Franklin (Robert DeNiro). Der hat für das Nachwuchstalent jedoch nichts als Spott übrig und führt ihn als unlustigsten Komiker aller Zeit vor…

„Joker“ läuft von Freitag bis Mittwoch jeweils um 20 Uhr. Den zu spät angelieferten Film der letzten Woche „Dem Horizont so nah“ (Strelitzius berichtete) wiederholt die Cineastin in der darauffolgenden Programmwoche. „Nach fünf Liefertagen ist er ja nun auch schon da“, so ihr ein wenig bissiger Kommentar.