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Der Waldbrand bei Lübtheen hat katastrophale Ausmaße angenommen. Mehr als 400 Einsatzkräfte kämpfen gegen die Flammen auf über 430 Hektar. Foto: NonstopNews Müritz

Der eine oder andere Mitmensch in der Kleinseenplatte wird sich heute Morgen beim Verlassen seines Hauses gefragt haben, ob der Brandgeruch vom Großfeuer in den Wäldern um Lübtheen nun auch unsere Ecke erreicht hat. Immerhin soll er ja sogar schon bis tief nach Sachsen vorgedrungen sein, wie den Nachrichten zu entnehmen war.

Wahrscheinlicher ist, dass wir eine Nase voll vom Plauer See erhalten haben. Zwischen Zislow und Adamshoffnung ist es am Montagnachmittag zu einem Waldbrand gekommen. Auslöser war ein umgestürzter Baum,
der in eine Freileitung gefallen war. Dabei kam es zu Funkenbildung.
62 Kameraden der umliegenden Freiwilligen Feuerwehren konnte eine
Brandausbreitung verhindern. Sie wurden dabei durch Landwirte
unterstützt, welche Löschwasser heranfuhren. Durch Forstmitarbeiter
kamen Brandschutzpflüge zum Einsatz. Die abgebrannte Fläche entspricht ca. der Größe eines Fußballfeldes. Die Stromleitung wurde vom Energieversorger wieder instand gesetzt.

Etwa zur gleichen Zeit ist es auf einem Feld zwischen Penkow und Malchow zu einem Feldbrand gekommen. Bei Erntearbeiten schlug das Schneidwerk eines Mähdreschers Funken, so dass die Gerste in Brand geriet. Auf Grund des starken Windes breitete sich das Feuer rasend schnell in Richtung Osten aus und griff auf ein Waldstück über. 60 Kameraden aus Freiwilligen Feuerwehren der umliegenden Gemeinden konnten das Feuer eindämmen. Gegen 21.30 Uhr waren die Löscharbeiten abgeschlossen. Durch das Feuer wurden ca. 20 Hektar Gerste, 15 Hektar Stoppelacker und ein Hektar Wald zerstört. Der Schaden beziffert sich auf ca. 40.000 Euro.