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Mit einer Hommage an das wunderschöne Wien startet das Neustrelitzer Musiktheater in die neue Spielzeit und bringt die Erfolgsoperette des großen Walzerkönigs Johann Strauß (Sohn) „Wiener Blut“ auf die Bühne. Premiere ist am kommenden Sonnabend, 6. Oktober, um 19.30 Uhr im Großen Haus des Landestheaters.

Während beim Wiener Kongress die höchste Kunst der Diplomatie gefragt ist, ist sie nicht weniger gefragt bei Angelegenheiten der Liebe. Das muss auch Diplomat Graf Zedlau erkennen, der bei seinen amourösen Manövern gleich an drei verschiedenen Fronten sein Geschick unter Beweis stellen muss: bei seiner Frau, seiner Geliebten Franzi und der Probiermamsell Pepi. Als Frau Gräfin ihren Besuch ankündigt, ist Zedlaus ganzes diplomatisches Geschick gefragt.

Kaum ein an­deres Werk beschwört so opulent den Glanz und die Pracht Wiens und die gute alte Zeit mit den in ihr lebenden Menschen herauf. Dieses letzte große Exemplar des goldenen Zeitalters der Operette mit Walzerweisen wie „Geschichten aus dem Wiener Wald“, „Wein, Weib und Gesang“, „Wiener Blut“ und „An der schönen blauen Donau“ wird von Wolf Widder inszeniert, der erstmals für das Landestheater Neustrelitz tätig ist. In dem Werk erkennt er vor allem die komödiantischen Aspekte, die sich klar im Text offenbaren. Die Verwechslungskomödie ist für mit all den dazugehörigen unerwarteten Auf­- und Abtritten, Begegnungen und Missverständnissen perfekt konstruiert, was sich auch in der Inszenierung niederschlagen wird. Ihm zur Seite steht ein alter Bekannter: Roy Spahn, der am Landestheater schon für so manche erfolgreiche Produktionen die Ausstattung entworfen hat.

Die Solisten des Musiktheaters werden unterstützt vom Opern­- und vom Extrachor, der Deutschen Tanzkompanie und der Neubrandenburger Philharmonie unter dem Dirigat von Panagiotis Papadopoulos. Weitere Vorstellungen: Freitag, 19. Oktober, 19.30 Uhr; Sonntag, 28. Oktober, 16 Uhr; Freitag, 2. November, 19.30 Uhr.